TÄUSCHUNGSVERSUCH

Unfallfahrer will Polizei austricksen und scheitert

Falsche Papiere, falsches Kennzeichen und dann noch einen Unfall gebaut: Für einen 21-Jährigen bei Anklam kam am Wochenende einiges zusammen.
Der Mann versuchte die Beamten auch noch mit einer falschen Fahrzeugzulassung, eines baugleichen aber nicht von ihm genutzten
Der Mann versuchte die Beamten auch noch mit einer falschen Fahrzeugzulassung, eines baugleichen aber nicht von ihm genutzten Pkw, zu täuschen.
Anklam.

Der Samstagvormittag nahm für einen jungen Mann bei Anklam wahrlich kein gutes Ende. Zunächst musste er mit seinem Fahrzeug aufgrund eines technischen Defekts auf der Auffahrt zur B110 in Richtung Greifwald halten. Als der Mann weiterfahren und sich in den Verkehr einordnen wollte, übersah er einen anderen Pkw. Es kam zum Zusammenstoß. Während beide Fahrer unverletzt blieben, entstand an den Fahrzeugen ein Schaden von rund 5200 Euro.

Autofahrer war mit falschem Kennzeichen unterwegs

Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei kam es für den 21-Jährigen jedoch noch dicker. So hatten die Beamten schnell die Vermutung, dass er mit einem falschen amtlichen Kennzeichen unterwegs war, welches eigentlich für ein anderes Fahrzeug bestimmt sein sollte. Der Mann versuchte die Beamten daraufhin auch noch mit einer falschen Fahrzeugzulassung, eines baugleichen aber nicht von ihm genutzten Pkw, zu täuschen. Auch dieses Manöver flog jedoch schnell auf.

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Das andere Fahrzeug wurde bereits vor 13 Tagen bei einem Unfall so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war. Die Überprüfung der Fahrzeugidentifikationsnummer am Auto und in den Papieren konnten den Schwindel letztendlich eindeutig beweisen. Gegen den jungen Mann wird nun auch noch wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung ermittelt.

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