Corona-Virus

Uni-Klinik Greifswald verschärft Besucher-Regeln

Nachdem die Corona-Ampel für Vorpommern-Greifswald seit Sonntag auf Orange steht und härtere Maßnahmen gegen das Corona-Virus gelten, hat das Klinikum in Greifswald selbst nachgesteuert.
Ab Mittwoch dürfen Patienten im Uniklinikum nur noch einen vorher festgelegten Besucher empfangen.
Ab Mittwoch dürfen Patienten im Uniklinikum nur noch einen vorher festgelegten Besucher empfangen. Philipp Schulz
Greifswald

Ab Mittwoch darf jeder Patient im Universitätsklinikum Greifswald nur noch eine vorher festgelegte Besuchsperson haben. Das gab der Krisenstab des Klinikums am Dienstag bekannt. Damit soll der Schutz vor Übertragungen weiter erhöht werden. In besonderen Härtefällen kann es vereinzelte Ausnahmen geben. Diese können direkt mit der jeweiligen Klinik besprochen werden.

Maskenpflicht gilt nicht nur im Klinikum

Bereits am Montag hatte der Krisenstab der Unimedizin festgelegt, dass Besuche im Haupthaus nur noch mit Mund-Nase-Maske betreten dürfen. Nun weitet er diese Pflicht auf alle Gebäude sowie den Campus aus. Der Leiter des Krisenstabes, Prof. Klaus Hahnenkamp, erklärte dazu: „Wir haben uns bewusst gegen ein vollständiges Besuchsverbot entschieden. Wir wissen, wie wichtig soziale Kontakte für kranke Menschen sind. Das persönliche Gespräch ist durch ein Telefonat nicht zu ersetzen, auch nicht mit Video-Übertragung.“

Auch größere Präsenzveranstaltungen an der Unimedizin werden bis auf weiteres ausgesetzt.

Die Besuchszeiten ändern sich im Moment nicht: Besuche sind täglich von 10 bis 16 Uhr möglich, dienstags und donnerstags sogar bis 19 Uhr.

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