Insgesamt haben die Polizeibeamten im Februar 584 Vorfahrt- und Vorrangverstöße festgestellt.
Insgesamt haben die Polizeibeamten im Februar 584 Vorfahrt- und Vorrangverstöße festgestellt. ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Polizeikontrollen

Unterwegs mit Bleifuß und Promille im Blut

Eigentlich kontrollierte die Polizei im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Februar besonders das Missachten von Vorfahrtsregeln. Aber auch viele andere Verkehrssünder wurden gestoppt.
Vorpommern

Im Februar führten Beamte der Polizeiinspektion Anklam im Landkreis Vorpommern-Greifswald diverse Verkehrskontrollen im Zusammenhang mit der landesweiten Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!” durch. Der Schwerpunkt lag in diesem Monat auf dem Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen, da diese seit Jahren zu den Hauptunfallursachen in Mecklenburg-Vorpommern zählen. Und es sollten dabei alle Verkehrsteilnehmer für dieses Thema sensibilisiert werden – egal ob Fußgänger, Fahrradfahrer oder Autofahrer.

Insgesamt haben die Beamten in diesem Monat 584 Vorfahrt- und Vorrangverstöße festgestellt. In 489 Fällen haben Auto- und LKW-Fahrer die Verstöße begangen, 94 Mal missachteten Fahrradfahrer die geltenden Verkehrsregeln.

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Des Weiteren hat die Polizei im Landkreis Vorpommern-Greifswald unter anderem 1138 Geschwindigkeitsverstöße, 66 Verstöße gegen die Gurtpflicht und 35 Überholverstöße festgestellt. Außerdem wurden 17 Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgenommen, davon waren vier Personen betrunken auf dem Fahrrad unterwegs. In Greifswald waren innerhalb von knapp einer Woche sogar gleich drei Autofahrer betrunken unterwegs – und zwar mit 2,59, 2,63 sowie mit 2,35 Promille.

Dieser war am frühen Morgen des 18. Februar mit einem Mercedes Benz C 450 AMG (367 PS) auf der B110 von der Stadt Usedom in Richtung Anklam mit überhöhtem Tempo unterwegs und vollzog dabei zahlreiche gefährliche Überholmanöver. Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung der Polizei Vorpommern-Greifswald nahmen mit ihrem zivilen Fahrzeug sofort die Verfolgung des Wagens auf. Dabei fuhr der junge Mann zwischenzeitlich mit Geschwindigkeiten deutlich über 200 Kilometer pro Stunde.

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Bei einer Geschwindigkeitskontrolle des Polizeireviers Ueckermünde am 25. Februar in Eggesin waren gleich zehn Autofahrer deutlich zu schnell unterwegs. Ein Fahrzeugführer hatte in der Pasewalker Straße bei erlaubten 50 km/h satte 85 km/h auf dem Tacho, als ihn die Beamten stoppten. Für den Mann bedeutet die Überschreitung von 35 km/h innerorts nun ein Bußgeld von 260 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

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