BABY GESCHÜTTELT

Urteil gegen Anklamer wegen Misshandlung rechtskräftig

Im Juli 2018 wurde ein Anklamer wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Der Mann hatte die Tat teilweise gestanden. Das Kind erlitt bleibende Schäden.
dpa
Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen einen Mann aus Anklam wegen Misshandlung seiner kleinen Tochter bestätigt.
Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen einen Mann aus Anklam wegen Misshandlung seiner kleinen Tochter bestätigt. Uli Deck
Stralsund.

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen einen Mann aus Anklam wegen Misshandlung seiner kleinen Tochter bestätigt. Damit ist die im Juli 2018 verhängte Freiheitsstrafe von sechs Jahren wegen schwerer Körperverletzung rechtskräftig, wie das Landgericht Stralsund am Dienstag mitteilte.

Nach den Feststellungen des Gerichts hatte der Vater von drei Monate alten Zwillingstöchtern eines der Babys im Oktober 2017 so heftig geschüttelt, dass irreversible Schädigungen am Großhirn eintraten. Diese hätten zu einem vollständigen Verlust des Sehvermögens, spastischen Lähmungen, einer schweren geistigen Behinderung und Epilepsie geführt. Der Mann gestand die Tat teilweise. Der Bundesgerichtshof hat nach Angaben des Landgerichts die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen.

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