TRAGISCHER TOD

▶ Vater und Sohn rutschen mit Auto in die Peene

Am Mittwochabend sind in Anklam ein 9-Jähriger und sein Stiefvater in der eisigen Peene gestorben. Am Morgen danach liegen Blumen und eine Kerze an der Unglücksstelle.
Eine Blume und eine Kerze im Schnee zeugen von dem tragischen Unfall am Peeneufer in Anklam.
Eine Blume und eine Kerze im Schnee zeugen von dem tragischen Unfall am Peeneufer in Anklam. Mareike Klinkenberg
Ein Kran barg den Wagen aus der Peene.
Ein Kran barg den Wagen aus der Peene. Christopher Niemann
An dieser Stelle durchbrach der Wagen die Sicherung in Richtung Flussufer.
An dieser Stelle durchbrach der Wagen die Sicherung in Richtung Flussufer. Mareike Klinkenberg
Dieser Holzpoller hatte dem Wagen auf spiegelglatter Pflasterstraße nichts entgegenzusetzen.
Dieser Holzpoller hatte dem Wagen auf spiegelglatter Pflasterstraße nichts entgegenzusetzen. Mareike Klinkenberg
Anklam ·

Ein Bild der Trauer offenbart sich am Morgen danach an der Peene in Anklam. Blumen und eine Kerze wurden an der Stelle abgelegt, an der am Mittwochabend ein mit zwei Personen besetztes Auto in die Peene rutschte. In dem Auto befanden sich der 43-jährige Anklamer und ein 9-jähriger, beide starben in dem versunkenen Auto. Wie der Nordkurier erfuhr, handelt es sich bei dem Kind um den Stiefsohn des Fahrzeugführers.

[Video]

Die sofort alarmierte Feuerwehr habe am Mittwochabend das gesunkene Auto in der fünf Meter tiefen Peene nicht orten und so den Autoinsassen nicht helfen können. Taucher fanden später den Wagen und konnten die Insassen, die aus der Region stammen, nur noch leblos bergen. Die Angehörigen und die Rettungskräfte werden psychologisch betreut, hieß es. Die genauen Umstände des Unfalls würden derzeit noch von der Kriminalpolizei untersucht, sagte die Polizeisprecherin.

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Nach ersten Erkenntnissen soll der Wagen bei Schneeglätte in der Linkskurve einer Anliegerstraße ins Rutschen gekommen sein, habe in der Kurve einen Holzpoller mitgerissen und sei geradeaus in den Fluss gefahren. Das habe eine Zeugin angegeben. Vermutlich sei der Fahrer mit "unangepasster Geschwindigkeit" unterwegs gewesen. Warum dort keine stabilere Absperrung stand, werde ebenfalls noch genauer untersucht, sagte die Sprecherin.

 

 

 

 

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Kommentare (2)

Das ist ein extrem schlimmes Unglück.
ES TUT MIR SEHR,SEHR LEID FÜR DIE VERUNGLÜCKTEN UND ALLE DIE SIE KANNTEN.

Die Stelle sollte bitte auf jeden Fall bald zusätzlich gesichert werden.

sind überhaupt kein Schutz.