EIN VERLETZTER

▶ Festnahme nach SEK-Einsatz auf Acker bei Greifswald

Polizei, SEK, Feuerwehr und Hubschrauber-Einsatz in der Nacht zu Freitag bei Jarmen: Auslöser war eine Gewalttat auf einem abgelegenen Gehöft.
Der Tatverdächtige, der sich sprichwörtlich vom Acker machen wollte, wurde mit diesem Polzeiwagen abtransportiert.
Der Tatverdächtige, der sich sprichwörtlich vom Acker machen wollte, wurde mit diesem Polzeiwagen abtransportiert. Stefan Hoeft
Über Stock und Stein: Insbesondere Richtung Heydenholz (im Hintergrund) und Müssentin suchten Polizisten nach dem Ta
Über Stock und Stein: Insbesondere Richtung Heydenholz (im Hintergrund) und Müssentin suchten Polizisten nach dem Tatverdächtigen. Stefan Hoeft
Mit Einbruch der Dämmerung wurde gestern die Zufahrt zum Jarmener Ortsteil Kronsberg abgeriegelt, weil es dort auf einem
Mit Einbruch der Dämmerung wurde gestern die Zufahrt zum Jarmener Ortsteil Kronsberg abgeriegelt, weil es dort auf einem Einzelgrundstück Richtung Müssentin nach einer Bluttat eine groß angelegte Polizeiaktion gab. Stefan Hoeft
Das fliegende Auge: Letztlich gelang es dem lange über dem Gebiet kreisenden Polizeihubschrauber, den Verdächtigen z
Das fliegende Auge: Letztlich gelang es dem lange über dem Gebiet kreisenden Polizeihubschrauber, den Verdächtigen zu entdecken. Stefan Hoeft
Auf Nummer sicher: Auch ein Sondereinsatzkommando rückte in Kronsberg an. Im Anschluss fand auf dem Hofgelände noch
Auf Nummer sicher: Auch ein Sondereinsatzkommando rückte in Kronsberg an. Im Anschluss fand auf dem Hofgelände noch eine Spurensicherung statt. Stefan Hoeft
Die Jarmener Feuerwehr sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle, für einige der Kameraden dauerte diese Art der
Die Jarmener Feuerwehr sorgte für die Ausleuchtung der Einsatzstelle, für einige der Kameraden dauerte diese Art der Amtshilfe rund zwei Stunden. Stefan Hoeft
Kronsberg.

Südlich von Jarmen herrschte am Donnerstagabend mit Einbruch der Dämmerung plötzlich Ausnahmezustand: Polizeikräfte riegelten kurz vor 21 Uhr die Zufahrt von der L 35 zum Jarmener Ortsteil Kronsberg ab. Sie ließen keine Fahrzeuge und Personen mehr durch, von Gefahr für Leib und Leben war gegenüber dem Nordkurier als Begründung die Rede.

Denn mehr als einen Kilometer weiter westlich lief eine Such- und Festnahme-Aktion an, bei der neben schwer bewaffneten und mit starker Schutzausrüstung ausgerüsteten Streifenbeamten auch ein Sondereinsatzkommando anrückte, ebenso wie ein Hubschrauber.

Im Mittelpunkt stand ein Gehöft direkt an der Kreisstraße zwischen den Peenestädter Ortsteilen Kronsberg und Müssentin. Zuvor hatte eine Frau bei der Polizei angerufen und angegeben, dass eine ihr unbekannte männliche Person ihren Lebensgefährten in ihrem Wohnhaus mit einer Pistole bedroht hatte. Sie und ihr Lebensgefährte hätten das Haus verlassen können und der Angreifer befinde sich allein im Wohnhaus. 

Hubschrauber-Jagd auf mutmaßlichen Täter im Feld

Dreizehn Funkstreifenwagen der Polizeihauptreviere Anklam, Greifswald, Neubrandenburg, Neustrelitz, Demmin und der Polizeireviere Friedland und Heringsdorf sowie der Kriminaldauerdienst kamen daraufhin zum Einsatz.

Der Lebensgefährte der Frau war verletzt und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige indes flüchtete und wurde von den Ordnungshütern mit einem Großaufgebot auf dem Areal und in der Umgebung gesucht.

Letztlich gelang es dem lange über dem Gebiet kreisenden Polizeihelikopter, ihn von oben auf einem südlich der Straße gelegenen Acker zu entdecken. Laut Polizei habe der 29-Jährige seine ausweglose Situation erkannt und sich den Polizeikräften ergeben. Er wurde vorläufig festgenommen.

[Video]

Nächtliche Spurensuche am Tatort

Die Ermittler nahmen danach den Tatort zwecks Spurensuche genauer unter die Lupe. Außerdem machten sich andere Polizisten daran, die vermisste Tatwaffe aufzuspüren, die der Festgenommene vermutlich unterwegs weggeworfen hatte.

Neben den Ordnungshütern war auch ein Teil der Jarmener Feuerwehr-Mannschaft an der Einsatzstelle – allerdings nur zur technischen Unterstützung. Die Kameraden leuchteten die Umgebung und den Eingangsbereich des Gehöftes mit ihren Speziallampen aus – für einige dauerte diese Art der Amtshilfe rund zwei Stunden.

Die ganze Aktion weckt Erinnerungen an die spektakuläre SEK-Aktion in Bentzin.

Der Artikel wurde am 24.04.2020 umd 06:20 Uhr aktualisiert.

 

 

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Kommentare (2)

wegen eines gewöhnlichen Einbruches?! Wenn die in Deutschland Schusswaffe hören drehen sie durch.

Auch wenn es keine war.