FINALE DER BAUARBEITEN

Vollsperrung der A20 bei Jarmen

Am Mittwoch ist die A20 bei Jarmen in Richtung Lübeck für mehrere Stunden komplett gesperrt. Dies ist sozusagen das große Finale, denn damit werden die seit Monaten andauernden Sanierungsarbeiten termingerecht abgeschlossen.
Stefan Hoeft Stefan Hoeft
Am Dienstag waren die Bauarbeiter kräftig dabei, die Gleitwände entlang der Ostfahrbahn der A20 bei Jarmen zu demontieren.
Am Dienstag waren die Bauarbeiter kräftig dabei, die Gleitwände entlang der Ostfahrbahn der A20 bei Jarmen zu demontieren. Stefan Hoeft
Jarmen.

Am Donnerstag werden die Bauarbeiten zur Erneuerung der Autobahn 20 im Bereich der Peene-Brücke bei Jarmen wie geplant abgeschlossen, teilte das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in einer Pressemitteilung mit.

Am Mittwoch bis voraussichtlich 13 Uhr kommt es allerdings noch einmal zur Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Lübeck, damit die Baustelleneinrichtung gefahrlos entfernt werden kann. Der Verkehr wird dafür an der Anschlussstelle Jarmen ab- und über die B110, L35 und B111 zur Anschlussstelle Gützkow umgeleitet.

Bauarbeiten auf der A20

Dennoch dürfte die Fertigstellung des Bauabschnittes die Bauverantwortlichen ebenso wie die Autofahrer freuen. Denn Gute Nachrichten von der A20 durch unser Land gehören dieser Tage eher zur Ausnahme, zumal die seit Ende Oktober geltende Vollsperrung wegen des Absackens der Trebelquerung bei Tribsees das gesamte Verkehrsprojekt überschattet.

Ab Mai hatten sich die Bauleute als erstes den östlichen Strang der Magistrale vorgenommen, um die schadhafte Asphaltoberfläche abzufräsen und zu erneuern, bevor sich deren Zustand noch weiter verschlimmert. In dem Zuge mussten sie sich allerdings den Landübergängen der Peene-Brücke intensiver widmen als gedacht. Denn bei einer Kontrolle Anfang des Jahres zeigten sich solch gravierende Mängel bei der Funktionalität und mit der Korrosion, dass dringend und außerplanmäßig gehandelt werden musste, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Anschlussstellen Gützkow und Jarmen

In Absprache mit der Tourismusbranche, die Sperrungen dieses Hauptzubringers für Urlauber aus Richtung Berlin und Hamburg an die vorpommersche Ostseeküste mit Argusaugen betrachtet, blieb das Gros der Sommerferienzeit von solchen Ausbesserungsmaßnahmen allerdings unberührt.

Die Anschlussstellen Gützkow und Jarmen sind bereits wieder freigegeben. In den kommenden Tagen wird es vereinzelt temporäre Fahrstreifeneinengungen geben, um kleinere Arbeiten abzuschließen, die witterungsbedingt noch nicht beendet werden konnten.

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