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Was war denn da bei der Zuckerfabrik los?

13 Minuten brauchten die städtischen Kameraden, bis das erste Fahrzeug aufs Gelände rollte.
13 Minuten brauchten die städtischen Kameraden, bis das erste Fahrzeug aufs Gelände rollte.
Klaus Lother

Wenn in Anklam die Sirenen heulen und anschließend etliche Feuerwehr-Autos aufs Gelände der Zuckerfabrik rollen, dürfte das den ein oder anderen nervös machen, zumal die Anlage im vergangenen Jahr einige Störfälle zu verzeichnen hatte.

Der Alarm am Mittwoch war allerdings völlig harmlos: Zwar gab‘s in der neuen Bio-Methan-Anlage der Fabrik um exakt 15:58 Uhr einen Feueralarm, der war allerdings nur der Beginn einer Übung. Dazu rückte nicht nur die Betriebsfeuerwehr, sondern auch die Anklamer Stadtwehr aus. 13 Minuten brauchten die städtischen Kameraden, bis das erste Fahrzeug aufs Gelände rollte, anschließend wurde die Wasser-Kühlung eines Gastanks geprobt.

Weil das reibungslos klappte, konnten sich die Kameraden wenig später durch die neue Anlage führen lassen. „Die Kameraden sollen wissen, wie die Anlage aussieht und wo Gefahrenquellen sind. Das kann im Ernstfall hilfreich sein“, sagte Sicherheits-Chef Klaus Lother.