Sind es die gleichen Räuber?
Wieder Überfälle auf Banken in Anklam und Greifswald

Derzeit sichern Polizeibeamte die Deutsche Bank ab. Der Täter ist auf der Flucht.
Derzeit sichern Polizeibeamte die Deutsche Bank ab. Der Täter ist auf der Flucht.
Gabriel Kords

Fast zeitgleich sind die Deutsche Bank in Anklam und eine Sparkassen-Filiale in Greifswald überfallen worden. Die Täter sind derzeit auf der Flucht - die Polizei sucht unter Hochdruck nach ihnen.

Die Deutsche Bank in Anklam ist Donnerstag erneut überfallen worden. Der Täter soll eine blaue Jacke mit Streifen getragen haben. Er flüchtete mit einer Summe in unbekannter Höhe in Richtung Stadtpark. Die örtliche Polizei fahndet mit Unterstützung angrenzender Dienststellen nach dem maskierten Unbekannten.

Nach ersten Informationen der Polizei soll es auch Parallelen zum letzten Überfall geben. Am 11. September 2013 stahlen Unbekannte mehr als 10.000 Euro. Bis heute konnte die Polizei keine Verdächtigen ausmachen. Eine Vermutung damals war, dass die Diebe per Boot geflüchtet sind.

Überfall auf Sparkasse in Greifswald

Auch in Greifswald hat am Donnerstagmittag gegen 11 Uhr ein Unbekannter versucht, eine Bank zu überfallen. Er betrat die Sparkassen-Filiale in der Heinrich-Hertz-Straße, bedrohte zwei Angestellte mit einem pistolenähnlichen Gegenstand und forderte Geld.  Das hätten die Angestellten nach derzeitigem Ermittlungsstand aber verweigert, so die Polizei. Die Mitarbeiter sind nicht verletzt.

Täter maskiert und auffällig gekleidet

Der Täter flüchtete offenbar ohne Beute in Richtung Lomonossowallee. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei fahnden derzeit nach dem Täter. Er soll 20 bis 25 Jahre alt sein, 1,75 bis 1,80 Meter groß. Er trägt ein schwarzes Kapuzenshirt mit buntem Emblem auf dem Rücken, blaue Jeans, beigefarbenen Gürtel und blau-weiße Turnschuhe. Außerdem war er mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert. Den pistolenähnlichen Gegenstand hatte er in einem beigefarbenen Stoffbeutel mit der Aufschrift "Greifswald".

Ein Zusammenhang der Delikte in Anklam und Greifswald kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Bereits im November war die Sparkassen-Zentrale in Greifswald ausgeraubt worden.

Hinweise der Bevölkerung zum Banküberfall in Greifswald nimmt das Polizeipräsidium Neubrandenburg unter der Nummer 0395 5582 2224 entgegen. Aber auch unter www.polizei-mvnet.de oder bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle können sich mögliche Zeugen melden.

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