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„Wir wollen oben mitspielen“

Auf Platz zehn hat derSV Murchin/Rubkow als Neuling die Saison der Fußball-Kreisoberliga beendet. Im Gespräch mit Stefan Justa lässt Trainer René Zorn die ...

Trainer René Zorn ist zufrieden mit der Saison.  FOTO: Stefan Justa

Auf Platz zehn hat der
SV Murchin/Rubkow als Neuling die Saison der Fußball-Kreisoberliga beendet. Im Gespräch mit Stefan Justa lässt Trainer René Zorn die Saison 2012/13 Revue passieren und blickt in die Zukunft.

Die erste Spielserie nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga ist Geschichte. Wie fällt das Fazit des Trainers aus?
Es war für uns keine leichte Saison. Wir mussten vor allem in der Hinrunde immer wieder auf wichtige Leistungsträger verzichten. Auch in der zweiten Halbserie gab es eine Reihe verletzungs- und berufsbedingter Ausfälle, die wir aber recht ordentlich kompensiert haben.

Im Aufstiegsjahr herrschte beim SV Murchin/Rubkow große Aufstiegs-Euphorie. Was ist davon noch übrig?
Meine Spieler haben sich in allen Begegnungen dieser Saison voll reingekniet haben und waren stets mit vollem Einsatz bei der Sache. Der Zusammenhalt der Truppe ist groß, dennoch muss ich
gestehen, dass von der Aufstiegs-Euphorie in den zurückliegenden Monaten nicht mehr viel zu spüren war.

Nach der Hinrunde betrug die Punkteausbeute lediglich zwölf Zähler. Haben Sie zwischenzeitlich an der Kreisoberliga-Tauglichkeit Ihres Teams gezweifelt?
Ich hatte zwischenzeitlich
schon so meine Bedenken und dachte, dass es am Ende eng werden könnte. Dass die Zweifel unbegründet waren, hat sich dann glücklicherweise in der Rückrunde gezeigt. Schade, dass wir unser letztes Punktspiel bei Pommern Pasewalk verloren haben. Durch einen Sieg wären wir noch bis auf Platz sechs vorgerückt. Das hätte sich etwas freundlicher angehört.

Hatten Sie es in der Vorsaison als Trainer leichter?
Ja, wenn man Erfolg hat, ist es doch immer ein Stück weit einfacher. Wir hatten im Aufstiegsjahr eine super Vorbereitung und konnten in den Spielen meist mit voller Kapelle antreten. Dagegen konnten wir die Trainingseinheiten in diesem Jahr häufig nur mit fünf, sechs Spielern durchführen.

Mit welchem Ziel geht es in die neue Saison der Kreisoberliga?
Wir haben schon den Anspruch, in den nächsten Jahren ganz oben mitzuspielen und ein Wörtchen im Kampf um den Aufstieg in die Landesklasse mitzureden. Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben, ist dieses Ziel mit der einen oder anderen Verstärkung durchaus realistisch.

Sind Neuzugänge geplant?
Ja, die Gespräche laufen.
Entschieden ist aber noch nichts.