FEUERWEHR-GROßEINSATZ

Wohnhaus in Anklam in Flammen

Wegen eines Brandes mussten in Anklam mehrere Menschen evakuiert werden. Die Rettungskräfte haben das Feuer inzwischen unter Kontrolle bekommen. Der Landkreis warnt vor giftigen Dämpfen, die sich in der Stadt verteilen.
Der Landkreis warnte vor der giftigen Rauchwolke, die über Teile des Stadtgebiets zog.
Der Landkreis warnte vor der giftigen Rauchwolke, die über Teile des Stadtgebiets zog. Gabriel Kords
Wie das Feuer entstand, war zunächst unklar.
Wie das Feuer entstand, war zunächst unklar. Gabriel Kords
Der dichte Qualm behinderte zeitweilig auch die Löscharbeiten.
Der dichte Qualm behinderte zeitweilig auch die Löscharbeiten. Gabriel Kords
Sämtliche verfügbaren Feuerwehrkräfte aus Anklam sowie Unterstützung aus Ducherow war vor Ort.
Sämtliche verfügbaren Feuerwehrkräfte aus Anklam sowie Unterstützung aus Ducherow war vor Ort. Gabriel Kords
Dutzende Feuerwehrleute bemühten sich am Nachmittag das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Dutzende Feuerwehrleute bemühten sich am Nachmittag das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Gabriel Kords
Anklam.

In der Demminer Straße nahe des Anklamer Landratsamtes ist am frühen Donnerstagnachmittag ein Haus in Flammen aufgegangen. Eine dichte Rauchsäule stieg gegen 14 Uhr über der Innenstadt auf. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus.

Ob sich zum Zeitpunkt des Feuers Menschen darin befanden, ist derzeit noch unklar. Ersten Angaben zufolge gab es jedoch keine Verletzten. Augenzeugen berichteten, dass die Kameraden der Anklamer Feuerwehr bereits wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort waren. Das Feuer bedrohte zwischenzeitlich auch Nachbargebäude, aus denen mehrere Menschen sicherheitshalber evakuiert wurden. Inzwischen warnt die Leitstelle des Landkreises vor giftigen Dämpfen im Stadtgebiet, weil auf dem Dach des Hauses wahrscheinlich Asbest verbaut ist. Anwohner werden gebeten Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Und hier steht, warum Asbest so gefährlich werden kann.

Wegen der gefährlichen Dämpfe wurde vor Ort auch der Sicherheitsabstand, in dem niemand außer den Einsatzkräften das Gelände betreten durfte, mehrfach vergrößert worden.

Wie es zu dem Brand kam blieb zunächst unklar. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an. Im Einsatz befinden sich auch die Löschgruppen aus Pelsin und Stretense sowie die Feuerwehren aus Ducherow und Murchin.

(Der Beitrag wurde im Lauf des Nachmittages mehrfach aktualisiert.)

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