COVID-19

Zahl der Corona-Infektionen steigt in Vorpommern-Greifswald

Am Wochenende wurde bekannt, dass es Corona-Fälle im Umfeld einer Pflegeeinrichtung für behinderte Menschen in Vorpommern-Greifswald gab. Nun schlägt auch das Klinikum Greifswald Alarm.
Im Kreis Vorpommern-Greifswald steigen die Infektionszahlen.
Im Kreis Vorpommern-Greifswald steigen die Infektionszahlen. Britta Pedersen
Greifswald.

Wie über das Wochenende bekannt wurde, gab es mindestens zwei Corona-Erkrankungen im Umfeld eines Wohnparks des Pommerschen Diakonievereins in Züssow (Vorpommern-Greifswald).

Wie Manuela Röthke, die Sprecherein des Vereins, bestätigte, habe es am Wochenende vom 18. zum 20. September ein Familienfest im „Ostseeländer” – dem Hotel der Anlage – gegeben.

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Vier Personen in Quarantäne

Zwei der Feiernden wurden im Nachgang positiv auf Corona getestet, worauf hin das zuständige Gesundheitsamt Kontaktpersonen ausfindig gemacht hat, wie Achim Froitzheim, Pressesprecher des Kreises Vorpommern-Greifswald erklärte. Von den insgesamt 14 Mitarbeitenden des Diakonievereins, die zunächst als Verdachtsfälle in Quarantäne mussten, seien zehn als Kontaktpersonen identifiziert und bis Montagfrüh alle negativ auf das Virus getestet worden.

„Vier der Mitarbeiter gelten als enge Kontaktpersonen und sind weiterhin in häuslicher Quarantäne," so Froitzheim. Der formale Ablauf sehe keine zweite Testung vor.

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Bewohner des Wohnparks nicht in Gefahr

Zunächst musste davon ausgegangen werden, dass auch für die etwa 200 Anwohner und Arbeitenden auf dem Gelände ein erhöhtes Risiko besteht. Diakonie-Sprecherin Röthke dazu: „Von den 14 ausgemachten Kontaktpersonen lebt nur eine hier in der Anlage.”

Uni-Medizin Greifswald warnt vor steigenden Fallzahlen

Trotz des schnellen Eingreifens des Gesundheitsamtes warnt die Universitätsmedizin Greifswald und ruft zu mehr Sensibilität auf. In einer Erklärung heißt es: „An der Universitätsmedizin Greifswald werden wieder vermehrt Menschen positiv getestet”, so Pressesprecher Christian Arns. Alleine über das Wochenende seien fünf positive Tests aus dem Greifswalder Abstrichzentrum gekommen.

Die Rede ist von insgesamt zehn positiven Test in der vergangenen Woche. Dem Anstieg der Corona-Fälle waren im August und der ersten Septemberhälfte Wochen mit nur wenigen positiven Tests vorausgegangen.

Keine stationären Behandlungen in Greifswald

Der letzte Corona-Patient, der stationär im Greifswalder Klinikum behandelt wurde, konnte vor zwei Wochen entlassen werden. Mit ihm mussten sich 22 Patienten stationär behandeln lassen, von denen fünf mit Corona verstorben sind. Alle hatten schwere Vorerkrankungen.

 

 

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Kommentare (1)

Der Titel ist bereits die übliche Panikmache der Plandemiker aus dem Leierkasten. Angeblich gestiegene Fallzahlen deuten nicht auf mehr Erkrankte hin. Der Großteil der mittlerweile stationär behandelten Patienten liegt dort wegen körperlicher Schwäche in Verbindung mit einer Grippeschutzimpfung. Dieser Sachverhalt wäre leicht aus den offiziellen Zahlen der Kassen und Krankenhäuser zu ermitteln. Aber es muß weiterhin Angst und Panik verbreitet werden?