Die Rüben sind verarbeitet, jetzt wird auch die abgelagerte Erde wieder ausgefahren.
Die Rüben sind verarbeitet, jetzt wird auch die abgelagerte Erde wieder ausgefahren. Anne-Marie Maaß
Landwirtschaft

Zuckerfabrik bringt Rübenerde aus

Die Rübenerde ist ein wichtiger Bodenverbesserer für die Landwirtschaft. Jetzt kommt sie in die vorpommerschen Äcker. Das hat allerdings auch Nebenwirkungen.
Anklam

Nach der Kampagne starten in der Anklamer Zuckerfabrik gleich die nächsten großen Aufgaben. So wurde am Mittwoch, den 2. März, bereits wenige Tage nachdem die letzte Rübe übers Förderband lief, damit begonnen, die Rübenerde aus den Sedimentationsteichen auszubaggern und zurück auf den vorpommerschen Acker zu bringen.

Arbeiten können für Straßenverschmutzung und viel Verkehrsorgen

Zum einen stamme die den Rüben anheftende Erde schließlich auch von dort, zum anderen dient sie den Rübenanbauern als Bodenverbesserer, heißt es von der Zuckerfabrik. Doch es gehen mit den Arbeiten auch mögliche Einschränkungen und Belastungen für Anlieger einher, auf die die Fabrik nun aufmerksam machen möchte. So finden die notwendigen Bagger- und Transportarbeiten in der Zeit von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr statt. Im Zusammenhang mit den Arbeiten könne es dabei durchaus zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen sowie Straßenverschmutzung kommen. Durch die Ausbaggerung der Sedimentationsteiche sind ebenso Geruchs- und Staubemissionen möglich, teilt das Unternehmen mit.

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Die Auswirkungen der Arbeiten sollen soweit möglich auf ein unvermeidbares Maß beschränkt werden. Die Zuckerfabrik bittet daher um Verständnis für eventuell auftretende Unannehmlichkeiten. Auch Gegenmaßnahmen werden getroffen: Für die Dauer der Arbeiten sei die tägliche Reinigung der Zufahrt zur Fabrik sowie des Lilienthalrings beauftragt. Bei Trockenheit ist für die Bewässerung der unbefestigten Wege gesorgt.

 

Fragen und Hinweise können per E-Mail an [email protected] an das Unternehmen geschickt werden.

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