Wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte, muss der 60-Jährige nach der Notoperation am Sonntag weiter intensivmediz
Wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte, muss der 60-Jährige nach der Notoperation am Sonntag weiter intensivmedizinisch versorgt werden. (Symbolbild) Christoph Soeder
Hirnblutungen

Zustand von Polizist nach Attacke in Greifswald weiter kritisch

Bei einem Einsatz in einem Greifswalder Club wurde ein 60-jähriger Polizist schwer verletzt. Nun teilte ein Sprecher mit: Trotz Not-OP ist der Mann weiterhin auf der Intensivstation.
dpa
Greifswald

Der Polizist, der in Greifswald bei einem Einsatz schwer verletzt wurde, befindet sich noch in einem kritischen Zustand. Wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte, muss der 60-Jährige nach der Notoperation am Sonntag weiter intensivmedizinisch versorgt werden.

Gegen einen 24-jährigen Tatverdächtigen wird in dem Zusammenhang wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt. Der 24-jährige Syrer sei nach Aufnahme der persönlichen Daten inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

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Nach bisherigen Ermittlungen hatten sich am frühen Sonntagmorgen vor einem Nachtclub mehrere Personen trotz Aufforderung durch den Sicherheitsdienst geweigert, das Clubgelände zu verlassen. Die Polizei wurde angefordert.

Der 24-Jährige soll die Beamten sofort nach Ankunft beleidigt und bedrängt haben. Plötzlich soll er einen 60 Jahre alten Beamten so gestoßen haben, dass dieser fiel und mit dem Kopf auf der Straße aufschlug. Der Beamte war laut Polizei bewusstlos und musste wegen Hirnblutungen notoperiert worden.

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Beim Tatverdächtigen, der danach von Beamten überwältigt wurde, seien 0,8 Promille Atemalkohol gemessen worden. Innenminister Christian Pegel (SPD) hatte sich am Montag schockiert gezeigt. „Ich bin in Gedanken bei unserem Kollegen und seiner Familie“, hieß es in einer Mitteilung.

Zugleich verurteilt der Innenminister die Tat aufs Schärfste: Polizisten seien Garanten dafür, dass wir in unseren Städten und Gemeinden sicher leben können. „Es ist absolut inakzeptabel, dass diejenigen, die für Sicherheit auf unseren Straßen sorgen, angegriffen werden“, sagte Pegel. Wer für diese furchtbare Tat verantwortlich ist, werde zur Verantwortung gezogen.

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