FEUERWEHREN GEFORDERT

Zwei Ackerbrände vernichten Felder bei Anklam

Die Feuerwehren aus Anklam und den umliegenden Gemeinden sind zu zwei Feldbränden ausgerückt. Die B109 war komplett gesperrt. Zum Glück reagierte einer der Landwirte clever.
Zwischen Anklam und Gellendin brannte erneut ein Feld.
Zwischen Anklam und Gellendin brannte erneut ein Feld. Christopher Niemann
Zwischen Anklam und Gellendin brannte erneut ein Feld.
Zwischen Anklam und Gellendin brannte erneut ein Feld. Christopher Niemann
Zwischen Anklam und Gellendin brannte erneut ein Feld.
Zwischen Anklam und Gellendin brannte erneut ein Feld. Christopher Niemann
Auch ein Acker bei Pulow stand in Flammen.
Auch ein Acker bei Pulow stand in Flammen. Tilo Wallrodt
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wolgast, Lassan, Hohendorf, Anklam, Zemitz, Murchin und Rubkow löschten das Feuer.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wolgast, Lassan, Hohendorf, Anklam, Zemitz, Murchin und Rubkow löschten das Feuer. Tilo Wallrodt
Anklam.

Die ungewöhnlich lange Trockenperiode stellt auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Landkreis Vorpommern-Greifswald vor große Herausforderungen. Immer wieder werden sie zu Bränden gerufen - ähnliche wie ihre Kollegen im Treptower Tollensewinkel.

Am Dienstag gegen 17 Uhr brannte ein Acker bei Pulow - nördlich von Anklam in der Nähe von Lassan. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wolgast, Lassan, Hohendorf, Anklam, Zemitz, Murchin und Rubkow löschten das Feuer zügig und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Waldstück.

Pflug gegen Flammen

Nur zwei Stunden später gingen zwischen Anklam und Gellendin etwa vier Hektar Getreidefeld in Flammen auf. Eine hohe Rauchsäule zeugte von der großen Zerstörungskraft des Brandes. Der Landwirt, der auch das Feuer bemerkt hatte, reagierte goldrichtig: „Der Bauer war sehr clever und hat einen Pflug geholt und Schneisen gezogen“, lobte Einsatzleiter Thomas Zargus.

So konnten die Flammen sich nicht weiter ausbreiten. Vereinzelt fachte das Feuer jedoch auf eine Böschung über, die Flammen wurden auch hier zügig gelöscht.

B109 gesperrt

Wegen der Löscharbeiten war die B109 komplett gesperrt werden. Im Einsatz befanden sich zeitweise 70 Feuerwehrleute aus Anklam und den umliegenden Gemeinden.

„Aus Sicht der Feuerwehr haben die Kameraden gerade sehr viel zu tun“, sagte Thomas Zargus. „Das ist schon der vierte oder fünfte Einsatz wegen der Trockenheit.“ Nicht nur die Landwirte, auch die Einsatzkräfte hoffen nun auf ein wenig Regen, um kurz einmal zu Atem zu kommen.

Anfang Juni gab Anklams Feuerwehr bei einem Strohmietenbrand nahe Gellendin nach weit über zwölf Stunden die Löschversuche auf. Da war einfach nichts zu machen.

Die Feuerwehren in Mecklenburg-Vorpommern kommen langsam an ihre Grenzen, denn überall in MV lodern immer wieder Feuer auf. Aber nicht nur Äcker und Felder stehen in Brand. Eine Zusammenfassung der vergangenen Tage finden Sie hier.

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