TIERQUÄLEREI

26 Katzen aus ukrainischem Transporter befreit

Zollbeamte haben bei einer Kontrolle 26 junge Katzen aus dem ukrainischen Kleintransporter befreit.
Die Katzen waren eng zusammengepfercht, konnten kaum atmen.
Die Katzen waren eng zusammengepfercht, konnten kaum atmen. Hauptzollamt Ulm
Pfullingen.

Sie waren eng zusammengepfercht, konnten sich nicht bewegen und kaum atmen: Zollbeamte haben 26 junge Katzen aus einem ukrainischen Kleintransporter befreit.

26 Katzen in vier Kartons

Die Tiere waren zusammengepfercht in vier Kartons unter weiterem Gepäck versteckt. Sie hatten weder Wasser noch Nahrung. Zollpapiere und Impfnachweise konnte der 40-jährige Fahrer nicht vorlegen. Veterinäre des Landratsamts Göppingen kümmerten sich um die Unterbringung und Versorgung der Katzen.

Die Zöllner einer Pfullinger Kontrolleinheit überprüften den Transporter vor einigen Tagen auf einem Rastplatz an der Autobahn 8 in der Nähe von Stuttgart. Außer dem Fahrer befanden sich noch sechs weitere Personen in dem Fahrzeug.

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Strafverfahren eingeleitet

Gegen den Fahrer aus der Ukraine wurden Strafverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Er musste 1200 Euro Sicherheit hinterlegen.

Zudem leiteten die Beamten Ermittlungen ein, weil sich elf Flaschen (120 Kilogramm) mit Kälteschutzmittel im Transporter befanden, für die der Fahrer ebenfalls keine Zollpapiere hatte.

 

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