BUNDESWEHR-RÜCKZUG

Afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr sind in Lebensgefahr

Nordkurier-Reporter Carsten Korfmacher hatte in Afghanistan erfahren, was es für Einheimische bedeutet, für eine deutsche Organisation zu arbeiten. Viele beantragen nun Asyl.
Auf dem Marktplatz im Camp Marmal bieten afghanische Händler ihre Waren an: Neben SIM-Karten und Dingen des tägliche
Auf dem Marktplatz im Camp Marmal bieten afghanische Händler ihre Waren an: Neben SIM-Karten und Dingen des täglichen Bedarfs können Soldaten hier Souvenirs aus Afghanistan kaufen. Carsten Korfmacher
Jeden Morgen und jeden Abend der gleiche Spießroutenlauf: Die afghanischen Mitarbeiter der Bundeswehr müssen unerka
Jeden Morgen und jeden Abend der gleiche Spießroutenlauf: Die afghanischen Mitarbeiter der Bundeswehr müssen unerkannt zum Camp und wieder nach Hause kommen. Carsten Korfmacher
Es finden sich auch Überraschungen in den angebotenen Waren: Aufnäher deutscher Fußballvereine, zum Beispiel,
Es finden sich auch Überraschungen in den angebotenen Waren: Aufnäher deutscher Fußballvereine, zum Beispiel, oder die eine oder andere US-Flagge. Carsten Korfmacher
Masar-e Scharif ·

„Kollaborateure des Westens” werden sie von den Taliban und anderen radikal-islamischen Kräften in Afghanistan genannt: jene einheimischen Mitarbeiter, die am Hindukusch die Bundeswehr und andere ausländische Streitkräfte bei ihren Missionen unterstützen. Als der Nordkurier im Jahr 2018 die Bundeswehr in Masar-e Scharif und Kundus besuchte, war das Prozedere jeden Tag gleich: Morgens kommen die Ortskräfte ins Camp und werden mit Transportern...

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Kommentare (8)

letzte Zeit oft, nur um wie viele Menschen handelt es sich, diese Zahl wird nicht veröffentlicht!

30 Millionen mindestens.

Ich bin kein Freund davon das wie bisher jeder der einen Asylantrag in Deutschland stellt hier auch bleiben darf. Denn aus meinen früheren Erfahrungen sind höchstens 20% wirklich verfolgt. Hier aber ,bei diesem Personenkreis,sollte die Regierung diese Leute nach Deutschland holen,ohne das sie das Asylverfahren durchlaufen müssen,denn auch sie haben ihr Kopf für Deutschland hingehalten.

haben gewusst worauf Sie sich einlassen.

Afghanistan gehört nicht zu Deutschland! Wenn Amerika meint man macht einen Inside Job um damit einen Vorwand zu finden gegen den selbst kreierten Terror weltweit vorzugehen, bzw. um damit dem militärisch-industriellen Komplex und der Wall-Street neue Aufträge zu verschaffen, dann ist das Amerika und seinen Eliten ihr eigenes Problem. Für Deutschland gibt es genügend eigene Probleme im Land derzeit zu lösen.

Das Außenministerium muss sich versprochen haben.
Sie meinten, die Regulären stationieren um und die Irregulären für Unterstützung, Beratung und Bereitstellung werden in ein mandatsfähiges Expeditionskorps unter "afghanischer" Verantwortung eingegliedert.

Außerdem haben wir doch bereits vur kurzem gelernt, dass Deutschland keine Kampfeinsätze im Ausland führt.
Deshalb gibt es auch keine "deutschen" Unternehmen, die mit Wissen und Duldung der Bundesregierung Söldner, auch für die Bereitstellung ins Ausland vermitteln. Das sind einfach nur Unternehmen. Wie Frontex. Hier gibt es nichts zu sehen.

Hilfsarbeiter oder Gehilfen der Bundeswehr; das Spiel in Afghanistan hat nichts gebracht außer Todesopfer und Kosten auf ALLEN Seiten und jetzt sollen wir noch für die Kollateralschäden diesen politischen Blödsinn aufkommen - mit dieser Denkweise kann man eine vernünfige Zukunft in D abschreiben! Erst die Russen, dann die Amerikaner und wir dürfen aufräumen - die sind bestens versorgt die Einheimischen mit ihren Opiumplantagen

mitgehangen!