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Anti-Terror-Übung der Bundespolizei in Berlin

Einheiten der KSB, der BFE+ und der GSG9 führten auf dem Bahnhof Lichtenberg eine Übung durch. Die Einsatzkräfte wurden mit Anschlagsszenario konfrontiert, bei dem bewaffnete Attentäter mit Schnellfeuergewehren und Explosionsmitteln Reisende, Benutzer der Bahnanlagen und Sicherheitskräfte angreifen.
Einheiten der KSB, der BFE+ und der GSG9 führten auf dem Bahnhof Lichtenberg eine Übung durch. Die Einsatzkräfte wurden mit Anschlagsszenario konfrontiert, bei dem bewaffnete Attentäter mit Schnellfeuergewehren und Explosionsmitteln Reisende, Benutzer der Bahnanlagen und Sicherheitskräfte angreifen.
Jörg Carstensen

Die Frage ist nicht, ob der nächste Terroranschlag kommt, sondern nur wann. Auf diesen Ernstfall bereiten sich die Sicherheitsbehörden immer wieder vor. Diesmal in Lichtenberg.

Schüsse fallen, Menschen rennen in Panik umher, Verletzte brauchen Hilfe: Rund neun Monate nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz hat die Bundespolizei in der Hauptstadt für den Fall einer Attacke geprobt.

Für das Anti-Terror-Training wurde am S-Bahnhof Lichtenberg im gleichnamigen Bezirk mehrmals hintereinander ein Anschlag bewaffneter Angreifer inszeniert. Sie schossen unter anderem auf einem Bahnsteig, zündeten Sprengsätze.

Polizisten und GSG 9 müssen auf Ereignisse reagieren

Rund 150 Auszubildende der Bundespolizei stellten verletzte, tote und fliehende Menschen dar. Auf die Ereignisse reagieren mussten rund 90 Polizisten, darunter auch Kräfte der Spezialeinheit GSG 9. Die Einheit wird in besonders gefährlichen Lagen eingesetzt, um Menschen zu retten.

Für die Übung wurden unter anderem mehrere Gleise des Bahnhofs gesperrt. Die Bundespolizei hatte Anwohner schon vorab vor Schuss- und Knallgeräuschen sowie großer Polizei-Präsenz gewarnt.