Kurioses Logo
Astro-Alex hat "fabelhafte" Unterstützung im All

Das offizielle Logo der 57. ISS-Mission schmückt ein kleines Einhorn.
Das offizielle Logo der 57. ISS-Mission schmückt ein kleines Einhorn.
Wikipedia, Nasa/dpa

Jede ISS-Expedition schmückt ein eigenes Logo. Auf dem aktuellen Emblem der Mission des deutschen Astronauten Alexander Gerst und seinem Team versteckt sich allerdings ein beliebtes Fabelwesen.

Wie alle Expeditionen zuvor wurde natürlich auch die 57. ISS-Mission - bei der der deutsche Astronaut Alexander Gerst derzeit das Kommando hat - mit einem eigenen Logo ausgestattet. Zierte das vorherige Abzeichen noch eine weiße Taube flankiert von einer Rakete und der internationalen Raumstation (ISS), so steht im Zentrum des aktuellen Missionsemblem ein weißes Schiff. Vermutlich als Symbol der Erforschung des Alls und der Schwerelosigkeit. Schließlich ist das Team mit allerhand Experimenten beauftragt. Doch wer das Logo genau unter die Lupe nimmt, wird eine kleine Überraschung entdecken.

Einhorn-Trend hat es ins Weltall geschafft

Zu jedem Forschungsschiff gehört natürlich ein Ausguck, von dem ein Besatzungsmitglied – in luftiger Höhe – die Ferne im Blick hat. Dieser Beobachtungsposten wird in dem offiziellen Logo nicht von einem gewöhnlichen Team-Mitglied besetzt, sondern von einem Einhorn.

Jenes Fabelwesen also, dass sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit erfreut. Seit geraumer Zeit findet man Einhörner auf Tassen, Pullis, Getränkeetiketten, ja selbst Einhornbratwürste sind längst keine Seltenheit mehr. Nun schmückt das Fantasie-Tier auch das Symbol einer Weltraum-Mission. Geradezu ein Ritterschlag, zumindest für viele Fans.

Maus, Elefant und Astro-Mainzel auch dabei

Diesmal begleiten Gerst und sein Team außerdem neben einer kleinen Maus auch ein blauer Elefant. Da man im Weltall auch die passende Schutzkleidung braucht, haben die beiden lustigen Kameraden der öffentlich-rechtlichen „Sendung mit der Maus” natürlich einen passenden Raumanzug bekommen. So ist das Duo bestens ausgestattet für ihren Aufenthalt im All. Unterstützt wird das drollige Zweiergespann zudem von einem Mainzelmännchen namens „Astro-Mainzel” – in Anlehnung an den Spitznamen des Kommandanten: Astro-Alex.

Im Juni startete der deutsche Astronaut Alexander Gerst mit einer Sojus-Rakete vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur zum zweiten Mal zur internationalen Raumstation ISS. Mit dabei auch der Russe Sergej Prokopjew, ein ehemaliger Kampfpilot, die US-Amerikanerin Serena Auñón-Chancellor, eine Ingenieurin und Medizinerin.

Nachdem die Mannschaft der 56. ISS-Expedition im Oktober abdockte und zur Erde zurückkehrte, übernahm der 41-jährige Gerst als erster Deutscher das Kommando über die Raumstation.