Umweltschutz

Coldplay geht aus Klimaschutz-Gründen nicht mehr auf Tour

Coldplay bringt am Freitag ein neues Album raus. Die britische Band will damit aber vorerst nicht auf Welttournee gehen, weil es zu umweltschädlich sei. Dafür wird eine Show in Jordanien live bei Youtube gestreamt.
Die britische Band um Frontmann Chris Martin verzichtet erstmal auf große Tourneen – zum Schutze der Umwelt.
Die britische Band um Frontmann Chris Martin verzichtet erstmal auf große Tourneen – zum Schutze der Umwelt. Andrew Cowie
London

Ursprünglich wollte die britische Band Coldplay mit ihrem neuen Album „Everyday Life” auf Tour gehen. Die Musiker rund um Sänger Chris Martin haben sich jedoch nun dagegen entschieden. Der Grund: So eine Tournee ist zu schlecht fürs Klima.

Keine Tournee für „ein oder zwei Jahre”

In einem Interview mit dem britischen Rundfunk BBC erklärte Chris Martin: „Wir nehmen uns die nächsten ein oder zwei Jahre Zeit, um herauszufinden, wie unsere Tour nicht nur nachhaltig, sondern auch nützlich sein kann.” Die Band wäre „enttäuscht, wenn sie nicht klimaneutral wäre”. Bis dahin will Coldplay nicht auf Welttournee gehen.

Flugreisen besonders belastend für Coldplay's grünes Gewissen

Am schwierigsten sei es, eine Lösung für die klimaschädlichen Flüge zu finden, bei der Instrumente, Technik und Mitarbeiter befördert werden. Auf ihrer letzten Tour spielte die Band insgesamt 122 Shows auf vier Kontinenten. Chris Martin sprach in dem Interview bereits von konkreten Ideen: „Zum Beispiel ist unser Traum, eine Show ohne Einwegplastik zu veranstalten und den Strom aus Solarenergie zu beziehen.”

Laut Redaktionsnetzwerk Deutschland wird die Band am 22. November lediglich ein Konzert in der jordanischen Hauptstadt Amman geben. Die Show wird live bei Youtube gestreamt.

 

 

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