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Der Hype ums Königskind

William und Kate: Bald soll das Bay kommen.
William und Kate: Bald soll das Bay kommen.
Andy Rain

Jetzt läuft das Geschäft mit Tassen und Stramplern zum nahenden Nachwuchs von Prinz William und Kate an.

Die Ankunft eines neuen Familienmitgliedes will gut vorbereitet sein ‑ vor allem, wenn man sein Geld mit Souvenirs verdient und ein Royal Baby auf dem Weg ist. Normalerweise gedenken die Briten Ereignissen in ihrem Königshaus wie etwa dem 60. Thronjubiläum von Elizabeth II. mit Geschirrtüchern, Schmuck-Tellern und Tassen. Zur Hochzeit von Prinz William und Kate im April 2011 gab es zwar auch ein offizielles Geschirr. Doch vor allem schräge, inoffizielle Erinnerungsstücke wie billige Nachahmungen von Kates Verlobungs-Klunker verkauften sich bestens.

Ein Baby eröffnet nun ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten. Noch läuft das Geschäft eher langsam an. In den Souvenir-Shops in Londons Zentrum gibt es ein paar Teller und Tassen, die eher hilflos zusammengestellt wirkende Bilder des Elternpaares zeigen und irgendwo das Wort „Royal Baby“ unterbringen.

Souvenir-Schwemme startet nach Geburt

Doch viele Firmen stehen in den Startlöchern, um loszulegen, sobald Geburtstermin und Name aufgedruckt werden können und es vielleicht sogar ein Foto des Neuankömmlings gibt. Dann dürfte die richtige Souvenir-Schwemme losrollen. Der Palast hat nur mitgeteilt, dass die Geburt des ersten Kindes des Zweiten der britischen Thronfolge im Juli sein wird.

Gewinne versprechen sich die Anbieter bis dahin vor allem von Dingen, die frischgebackene Eltern auch wirklich gebrauchen können. Strampler, Lätzchen oder Babyschuhe zum Beispiel. Im Internet kann man bei der Firma „My 1st Years“ Strampelanzüge, Schlabberlätzchen, Mützchen und anderes mit dem Titel „Royal Highness“.

Im Land der Gruß- und Glückwunschkarten, die die Briten mit Leidenschaft und zu jedem denkbaren Ereignis verschicken, ist natürlich auch schon für Geburts-Gratulationen an William, Kate und den Nachwuchs gesorgt. Im Internet kann eine elektronische Karte unterzeichnet werden. Ziel: 50 000 Unterschriften bekommen.