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Siebter Fall in acht Tagen

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Diebe knacken nächsten Geldautomaten im Norden

Immer wieder werden Geldautomaten mit einem Gasgemisch in die Luft gesprengt.
Immer wieder werden Geldautomaten mit einem Gasgemisch in die Luft gesprengt.
Maurizio Gambarini

Die in der Region beispiellose Serie von gesprengten Bankautomaten ist fortgesetzt worden. Nach Westmecklenburg ist nun Schleswig-Holstein an der Reihe.

Die Serie zerstörter Geldautomaten im Norden Deutschlands geht weiter. Nach sechs aufgesprengten Automaten in Westmecklenburg haben Unbekannte am Donnerstagmorgen einen Bankautomaten in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) geknackt, wie die Polizei am Morgen in Lübeck mitteilte.

Die Täter hätten kurz nach 3.00 Uhr zugeschlagen und seien auf der Flucht. Das Gerät stand in einer Bankfiliale. Die Höhe des Schadens und Details seien noch unklar. Ahrensburg ist über die Autobahnen 20 und 12 gut erreichbar.

Alle Tatorte lagen an Autobahnen

Seit Mitte vergangener Woche haben Unbekannte im Westteil von Mecklenburg-Vorpommern eine für den Nordosten beispiellose Serie von Geldautomaten-Sprengungen verübt. Alle Orte lagen unweit von Autobahnen.

In Ludwigslust, Krakow am See, Gadebusch und Schwerin wurden in einer Woche sechs Bankautomaten mit Gas beschädigt. In drei Fällen gelangten die Täter an Geld, in einem Fall gleich an 200.000 Euro.

Die Kriminalpolizei hat die Schweriner Sonderermittlungsgruppe „Transit“ für die Deliktserie aufgestockt. Die Täter sind noch flüchtig, ein Zusammenhang mit dem neuesten Fall wird vermutet.