ADAC

Erste Staus vor dem Pfingstwochenende kündigen sich an

Autofahrer in Deutschland haben dem ADAC zufolge kurz vor Beginn des langen Pfingstwochenendes noch fast überall freie Fahrt. Das könnte sich aber bald ändern.
Zu Pfingsten werden viele Urlauber unterwegs sein (Archivbild).
Zu Pfingsten werden viele Urlauber unterwegs sein (Archivbild). Z5038 Stefan Sauer
Berlin.

Autofahrer in Deutschland haben dem ADAC zufolge kurz vor Beginn des langen Pfingstwochenendes noch fast überall freie Fahrt. „Momentan ist es noch ruhig auf den Straßen”, sagte eine Sprecherin am Freitagvormittag. Bislang gebe es keinen Reiseverkehr, einzelne kleinere Staus seien auf den üblichen Pendlerverkehr, Unfälle und Baustellen zurückzuführen. Gegen Nachmittag laufe der Feiertagsverkehr dann aber mutmaßlich an, so die Sprecherin.

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Wegen der deutschlandweiten Lockerungen der Corona-Reiseeinschränkungen erwartet der ADAC dann aber am Wochenende und am Pfingstmontag viele Inlandsurlaube und deshalb bundesweit volle Straßen und lange Staus. Stauschwerpunkte sind demnach besonders die Großräume Hamburg, Berlin, Köln, München und Frankfurt, die Fernstraßen zur Nord- und Ostsee und diverse andere Autobahnen.

So gelangen Autofahrer nur auf zwei Strecken auf die Insel Usedom – über Wolgast und die engen Straßen dort oder über Anklam bzw. die Zecheriner Brücke. Wer auf die Insel Rügen will, muss über die Rügenbrücke oder den Rügendamm in Stralsund. Ausgerechnet zu Pfingsten sollte der Rügendamm gesperrt werden. Dieses Megastau-Szenario wurde zum Glück abgewendet, dennoch wird auch hier Geduld gefragt sein.

Insgesamt weniger Verkehrsaufkommen

Weil die Grenzen zu den meisten Nachbarländern weiterhin gar nicht oder nur mit triftigem Grund passiert werden können, erwartet der ADAC in den Grenzgebieten keinen größeren Reisestress.

Trotz des langen Pfingstwochenendes und des Ferienbeginns in Bayern und Baden-Württemberg sei insgesamt mit weniger Verkehrsaufkommen als in den vergangenen Jahren zu rechnen. Verkehrsdaten des Himmelfahrtswochenendes hätten gezeigt, dass die Corona-Pandemie auch an Feiertagen für insgesamt leerere Straßen sorge.

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