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Frauenfänger von der A20 gefasst

Gefesselt, geknebelt, an einen Busch gebunden – so wurde eine Studentin aus Lübeck von einem Autofahrer an der A20 entdeckt. Jetzt fasste die Polizei einen Verdächtigen.
dpa
Eine gefesselte Studentin wurde vor rund vier Wochen auf einem einsamen Feldweg bei Mönkhagen unmittelbar an der Zufahrt
Eine gefesselte Studentin wurde vor rund vier Wochen auf einem einsamen Feldweg bei Mönkhagen unmittelbar an der Zufahrt zur A20 von einem Autofahrer gefunden. Jetzt wurde ein Verdächtiger gefasst. Carsten Rehder
Lübeck.

Drei Wochen nach der Entführung einer Lübecker Studentin hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Beamte eines zivilen Streifenkommandos nahmen bereits am Freitagmorgen einen 43-Jährigen im Bereich des Lübecker Stadions fest, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion am Montag gemeinsam mitteilten. Noch am Freitag habe das Amtsgericht einen Haftbefehl erlassen.

Die Studentin war am 12. Oktober auf einem einsamen Feldweg bei Mönkhagen in Schleswig-Holstein gefunden worden. Ein 62-jähriger Autofahrer hatte die Frau morgens kurz vor der Zufahrt zur Autobahn 20 entdeckt. Sie war an Händen und Füßen gefesselt, geknebelt und an einen Busch festgebunden.

Die 20-Jährige hatte zuvor an einer Studentenparty in einem Veranstaltungszentrum in Lübeck teilgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes, wie Pressesprecher Christian Braunwarth sagte. Die Frau sei auch vergewaltigt und verletzt worden.

Hinweise auf weitere Taten gesucht

Dem festgenommenen 43-Jährigen türkischer Abstammung wird noch eine weitere Tat vorgeworfen. Er soll den Angaben zufolge bereits am 26. September frühmorgens eine 25-Jährige angegriffen haben. Die Lübeckerin sei auf dem Nachhauseweg von einer Veranstaltung von hinten gestoßen worden. Der Täter habe sie dann in eine dort gelegene Kleingartenparzelle verschleppt. Die junge Frau habe sich jedoch befreien und flüchten können.

Die Polizei schließt nicht aus, dass der Festgenommene weitere Taten dieser Art verübt hat. Der Ermittlungsgruppe bittet darum um Hinweise.

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Kommentare (4)

Und unsere Regierung hört einfach nicht auf [Verzichten Sie auf Beleidigungen. Die Red.].

Ich weiß, der Kommentar wird eh gelöscht. Der NK mag es nicht, wenn man das Kind beim Namen nennt. Jedoch bleibt es dabei. [Anm. d. Red.: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Vielen Dank.]

[...] Und wenn ihr meint, dass das Problem verschindet, wenn wir aufhören es zu benennen. Dann irrt ihr gewaltig. [Sie pauschalisieren und verbreiten hier rassistische Hetze. Wenn Sie von mehreren Tätern wissen, benachrichtigen Sie bitte die Polizei. Die Red.]

Sie scheinen nicht zu wissen, was Rassismus ist.