„HELLS ANGELS” UND „BANDIDOS”

Gefahr durch Rockerbanden in Deutschland laut BKA weiter hoch

Etwa zwei Drittel der potenziell gefährlichen Rocker gehören den „Hells Angels”, „Bandidos”, „Outlaws” oder dem „Gremium” an. Im vergangenen Jahr waren mehrere Tausend Menschen in Rockerbanden organisiert.
dpa
Die „Hells Angels” gehören zu den größten Rockergruppen in Deutschland (Archivbild).
Die „Hells Angels” gehören zu den größten Rockergruppen in Deutschland (Archivbild). Fredrik von Erichsen
Bielefeld.

In Deutschland sind nach Informationen der „Neuen Westfälischen” im vergangenen Jahr rund 8800 Menschen in „polizeilich relevanten” Rockerbanden organisiert gewesen. Damit gehe von diesen Gruppen eine unvermindert hohe Gefahr aus, schreibt die in Bielefeld erscheinende Zeitung und beruft sich auf Angaben aus dem Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden.

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Etwas weniger Mitglieder

Demnach gehörten etwa zwei Drittel der potenziell gefährlichen Rocker den „Hells Angels”, „Bandidos”, „Outlaws” oder dem „Gremium” an. Zwar sei die Zahl der Mitglieder und der Ortsgruppen von 2018 auf 2019 geringfügig zurückgegangen, im Mehrjahresvergleich sei diese jedoch auf annähernd gleichbleibendem Niveau.

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„Das kriminelle Potenzial der Rocker- und rockerähnlichen Gruppierungen sowie die damit verbundene Gefährdungslage sind unvermindert hoch”, zitierte die Zeitung den Leiter der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität im BKA, Stefan Michel.

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