HAI-AUSSTELLUNG

Gefräßige Meeres-Monster in Stralsund

Kein menschenfressender Killer, aber auch kein Schoßtier – eine Ausstellung in Stralsund klärt über den Mythos Hai auf.
dpa
Ordentlicher Biss! Hier hat ein Hai dran geknabbert. Stefan Sauer
Stralsund.

In der Kulisse eines nachgestellten Schiffswracks ist im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund bis Oktober 2013 eine Ausstellung über Haie zu sehen. Die Schau „MS HAITANIC – die größte, kleinste Haiausstellung der Welt“ will einen Einblick in die faszinierende Welt der Raubfische geben.

Die Ausstellung setzt sich mit dem Mythos vom Monster sowie dem Thema Angst auseinander und informiert über die Anatomie der Haie. „Haie sind keine menschenfressenden Killer, sondern intelligente und elegante Räuber“, sagte der Präsident von „Sharkproject“, Gerhard Wegner. Nach Angaben von „Sharkproject“, einer der weltweit größten Haischutzorganisationen, sterben pro Jahr durchschnittlich 4,3 Menschen bei Haiattacken. Ihnen stünden 150 Millionen Haie gegenüber, die jährlich durch den Menschen sterben.

In der Ausstellung können Besucher in einer 3D-Animation simulieren, was beim Aussterben des Topräubers Hai mit dem Ökosystem in den Meeren passieren würde. Filme der Organisation „Sharkproject“ informieren unter anderem über das Fressverhalten der Tiere oder geben Tipps, wie man sich am besten verhält, wenn man im Meer einem Hai begegnet.

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