RUSSLAND VERDÄCHTIGT

Ließ der Kreml in Berlin einen Mord begehen?

Am 23. August wurde ein Mann im kleinen Tiergarten in Berlin erschossen. Jetzt zieht der Generalbundesanwalt den Fall an sich und verdächtigt laut eines Medienberichtes Russland, an dem Mord beteiligt zu sein.
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Am 23. August wurde ein Georgier am helligten Tag in Berlin erschossen.
Am 23. August wurde ein Georgier am helligten Tag in Berlin erschossen. Paul Zinken
Berlin.

Es klingt wie in einem Krimi: Am helllichten Tag wird ein Mann im kleinen Tiergarten in Berlin Moabit erschossen. Ein Radfahrer nährt sich ihm und trifft Zelimkhan Khangoshvili, ein georgischer Tschetschene, in den Kopf.

Monatelange suchten die Ermittler nach Hinweisen, konnten bereits den mutmaßlichen Täter, einen russischen Staatsbürger festnehmen. Nun gibt es eine dramatische Wende. Wie Spiegel-Online als erstes berichtete, soll der Generalbundesanwalt Peter Frank die Ermittlungen im Fall des sogenannten Tiergarten-Mordes an sich gezogen haben. Eine finale Entscheidung wird in den kommenden Tagen erwartet. Der Spiegel beruft sich dabei auf interne Quellen. Das Magazin berichtet schon länger über politische Verstrickungen nach Moskau, mit denen der Mord in Berlin im Zusammenhang stehen soll.

So sollen russische staatliche Organe als Auftraggeber hinter dem Mord stehen. Sollte der Generalbundesanwalt, als Deutschlands oberste Strafverfolgungsinstanz, offiziell einen Auftragsmord mit russischen Hintermännern vermuten, könnte das wohl auch zu diplomatischen Verwerfungen zwischen beiden Ländern führen.

Bis jetzt dementierte der Kreml jede Verbindung zu dem Verbrechen.

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