CORONA-BESCHRÄNKUNGEN

Gericht kippt Sperrstunde in Berlin

In Corona-Risikogebieten wurden strenge Beschränkungen erlassen, die von Gerichten teilweise widerrufen wurden. Jetzt war die Berliner Sperrstunde an der Reihe.
dpa
Wegen der Corona-Pandemie galten in Berlin eine nächtliche Sperrstunde und strengere Kontaktverbote für drinnen und
Wegen der Corona-Pandemie galten in Berlin eine nächtliche Sperrstunde und strengere Kontaktverbote für drinnen und draußen. Christophe Gateau
Berlin.

Das Berliner Verwaltungsgericht hat die wegen der Corona-Pandemie vom Senat beschlossene Sperrstunde in der Hauptstadt gekippt. Das sagte ein Gerichtssprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. In Baden-Württemberg wurde das Beherbergungsverbot gerichtlich gekippt, in Schleswig-Holstein sagt ein Gericht das Gegenteil

Das umstrittene Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Hotspots läuft in Bayern an diesem Freitag aus. Die Staatsregierung verzichte auf eine Verlängerung der Vorschrift, "wir belassen es dabei", sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag. Zur Begründung sagte Herrmann, dass man darauf setze, dass die Länder die Beschlüsse der Bund-Länder-Vereinbarung aus dieser Woche umsetzten.

Bund und Länder hatten am Mittwoch kein einheitliches Vorgehen beim Beherbergungsverbot finden können und eine endgültige Entscheidung auf Anfang November vertagt.

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