DEUTSCHE BAHN

Greta hat nicht auf dem Boden gesessen

Laut einem Tweet von Greta Thunberg soll die junge Klimaaktivistin während einer Bahnreise durch Deutschland auf dem Boden gesessen haben. Nun reagiert das Unternehmen.
Philipp Schulz Philipp Schulz
Musste Greta Thunberg ihre Bahnreise auf dem Fußboden verbringen oder nicht?
Musste Greta Thunberg ihre Bahnreise auf dem Fußboden verbringen oder nicht? Greta Thunberg
Göttingen.

Nach der Klimakonferenz in Madrid ist die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg gerade zurück auf dem Weg in ihre schwedische Heimat, nach Stockholm. Ein Teil des Weges führte sie mit der Deutschen Bahn durch Deutschland. Dabei setzte sie einen Tweet ab, der für Aufregung und Belustigung sorgte.

„Traveling on overcrowded trains through Germany. And I’m finally on my way home!” schrieb sie zu dem Bild, dass sie sitzend auf dem Boden des Zuges zeigt. Zu deutsch: „Reisen in überfüllten Zügen durch Deutschland.”

Nun reagierte auch die Deutsche Bahn auf Twitter – etwas verschnupft. Das Unternehmen ließ vermelden: „Liebe Greta, danke, dass Du uns Eisenbahner im Kampf gegen den Klimawandel unterstützt! Wir haben uns gefreut, dass Du am Samstag mit uns im ICE 74 unterwegs warst. Und das mit 100 Prozent Ökostrom.

Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist.”

 

Und was ist jetzt wahr? Mittlerweile hat Greta ihren ersten Tweet relativiert und antwortete, dass sie zwischen Basel und Göttingen auf dem Boden sitzen musste, dann jedoch einen Platz bekommen habe.

 

 

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Kommentare (11)

Normalerweise quetschen sich in den überfüllten Zügen links und rechts von dir auch noch ein paar Personen, so dass das Bild nicht sehr real wirkt. Wahrscheinlich war sie nie in den Zug (wie auf den Boot), sonst hätte sie sicherlich auch von der ein oder anderen Begegnung mit Gleisschubsern, Räubern, Messerstechern und Ornanisten gezwitchert.

hätte bei der Buchung Sitzplätze reserviert oder wäre gleich geflogen.

... sie musste nicht auf dem Boden sitzen.Sie wollte es!!! Auf diese Weise die Bahn zu diskreditieren ist den Machern wohl nicht gelungen.
Sie haben nur erreicht, das Greta bei mir auf der nach oben offenen Beliebtheitsskala ganz oben gelandet ist. Solche Aktionen sind einfach unterirdisch.

Oder meinen Sie Ihre Unbeliebtheitsskala? :-)

wie sich alle über ein kleines Mädchen aufregen.
Dieses Mädchen scheint soviel Angst zu verbreiten, daß gestandene Persönlichkeiten und die üblichen Trolle hier aus den Foren, in Angst geraten. Vielleicht, weil man denkt, daß Sie womöglich Recht hat.
Zur Erinnerung die Kernaussage von Greta Thunberg: "hört nicht auf mich, hört auf die Wissenschaft."
Greta hat übrigens souveräner reagiert, als Sie meisten:
"Überfüllte Züge sind ein gutes Zeichen, denn das heißt, dass die Nachfrage nach Bahnreisen hoch ist!"

Sind nach ihrer Logik dann nicht auch überfüllte Schulen und Kitas etwas Tolles?

verstehe nur nicht warum ihre Lemminge von der Kanzlerin bis zum letzten Bunten ihr keinen Sitzplatz angeboten und in völligem unterwürfigem vorauseilendem Gehorsam einen gebucht haben

Jetzt mal ganz ehrlich,, dass ist doch der leerste "overcrowded" Zug, den ich je sah.

... ob sie auf dem Boden sitzen müsste oder nicht. Dieses Mädel macht was und beschämt uns alle. Vor allem alle Dummschwätzer, die in AfD Manier den von Menschen beeinflussten Klimawandel leugnen und in egoistische Manier darauf pfeifen, was sie unseren Kindern und Enkel für eine kaputte Welt hinterlassen. Schämt euch in Grund und Boden.

Haben sie Kinder?

Greta hat auf ihrer Zugfahrt von Zürich (Schweiz) nach Hamburg (Hafenstadt an der Nordsee) nach eigenen Angaben zwischen Basel (Schweiz nahe der deutsche Gerenze) bis Göttingen (Niedersachsen) keine Sitzplatz gehabt aufgrund des überfüllten Zuges. Dann setzte Greta um exakt 22.53 Uhr eine Twitter-Bild-Botschaft per Smartphone-Handy ins Internet (Quelle: Bild-Zeitung Printausgabe). Das dürfte gemäß DB-Fahrplan vom Samstagabend auf dem Teilabschnitt Kassel (Nordhessen) - Göttingen (südliches Niedersachsen) gewesen sein.

Es ist zu vermuten, daß Mitreisende und Bahnpersonal von der Twitter-Botschaft Wind bekamen und sich umgehend um einen Sitzplatz für die 16jährige Greta Thunberg aus Schweden bemühten. Nachdem alle Göttinger Antifa-Studenten ausgestiegen waren, war ab Göttingen dann auch der vorab reservierte Sitzplatz (laut Bild-Zeitung ab Frankfurt/Main in Südhessen) frei.

Ich sehe hier keinen Widerspruch in den Aussagen von Greta, den DB-Mitarbeitern und der bundesdeutschen Presse. Man kann auch aus einer Mücke einen Elefanten machen.

Laut Bild-Zeitung