NORWEGEN

▶ Häuser rutschen bei massivem Erdrutsch ins Meer

Mehrere Häuser und ein Hund wurden bei einem Erdrutsch in Norwegen ins Meer gerissen. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Video zeigt die Naturkatastrophe.
Treibgut und Trümmer von Häusern füllen die Bucht nach einem Erdrutsch in der Nähe von Alta im arktischen
Treibgut und Trümmer von Häusern füllen die Bucht nach einem Erdrutsch in der Nähe von Alta im arktischen Norwegen. Hanne Larsen/NTB scanpix/AP/dpa
Eine Straße verläuft an der Grenze zu einem Abhang, wo es zu einem Erdrutsch gekommen ist.
Eine Straße verläuft an der Grenze zu einem Abhang, wo es zu einem Erdrutsch gekommen ist. Anders Bjordal/Anders Bjordal/AP/dp
Ein Haus steht an der Grenze zu einem Abhang, wo es zu einem Erdrutsch gekommen ist.
Ein Haus steht an der Grenze zu einem Abhang, wo es zu einem Erdrutsch gekommen ist. Anders Bjordal/Anders Bjordal/AP/dp
Oslo ·

Bei einem Erdrutsch in der Nähe der Stadt Alta im arktischen Norwegen sind acht Häuser ins Meer gerissen worden. Laut einem Polizeisprecher ist ein Auto in den Erdrutsch geraten, es seien aber keine Menschen verletzt worden. Ein Mann musste aus einem Haus an der Bruchkante evakuiert werden.

Auf einem Video ist zu sehen, wie die enorme Landmasse von mehr als 600 Metern Länge am Mittwochnachmittag in Bewegung geriet. Ein Anwohner beschrieb laut einem Bericht des Magazins „Forbes”, wie er einen lauten Knall in seinem Haus gehört hatte. Als er sicher war, dass niemand anders in dem Haus war, rannte er davon. „Ich rannte um mein Leben”, wird der Mann zitiert. Die Häuser, die auf der Landmasse standen, rutschen einfach mit und versanken schließlich im Meer. Ein Zeuge schilderte auf Twitter, dass auch ein Hund mitgerissen wurde. Er habe sich aber retten können und sei wieder an Land geschwommen.

Weitere Erdrutsche könnten folgen

Der Polizei in der Region an der westlichen Seite des Kråknese-Fjord war es zunächst unmöglich, das Unglücksgebiet über den Landweg zu erreichen. Der Untergrund war noch nicht stabil genug. Rettungskräfte rückten somit über das Wasser und per Hubschrauber an. Es wurden keine verschütteten Menschen gefunden.

Bei den meisten Gebäuden handele es sich laut „Forbes” um Ferienhäuser. In den Stunden nach dem Unglück soll es noch weitere kleinere Erdrutsche gegeben haben. Dies könne sich laut Behörden auch in den kommenden Tagen fortsetzen.

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