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Hartz IV-Mütter sollen künftig Vollzeit arbeiten

In einem internen Papier der Bundesagentur für Arbeit heißt es, dass ein Großteil der Mütter mit Hartz IV-Bezügen sich bald nur noch für Vollzeit-Stellen bewerben darf.
Bald sollen sich Mütter mit Hartz IV-Bezügen nur noch auf Vollzeit-Jobs bewerben dürfen. Bisher hätten sic
Bald sollen sich Mütter mit Hartz IV-Bezügen nur noch auf Vollzeit-Jobs bewerben dürfen. Bisher hätten sich zu viele für Teilzeit-Berufe interessiert. Sebastian Gollnow
Berlin.

Die Bundesagentur für Arbeit will künftig noch härter gegenüber Hartz IV-Eltern vorgehen. Mütter mit Hartz IV sollen künftig Vollzeitstellen annehmen müssen, wenn der Partner ebenfalls Arbeitslosengeld II erhält und sich um die Kinder kümmern kann. Das geht aus einem internen Papier der Arbeitsagentur hervor, das der Bild-Zeitung vorliegt.

Stellengesuche von Elternteilen mit arbeitslosen Partnern innerhalb der Bedarfsgemeinschaft mit Kindern sollen demnach „grundsätzlich in Vollzeit“ zu führen sein. Die bisherige Rechtsprechung räumte Müttern im Hartz IV-Bezug bisher die Möglichkeit ein, sich auf Teilzeitstellen zu bewerben, um trotz Berufstätigkeit die Versorgung der Kinder zu garantieren. Daher bewarben sich laut dem internen Papier Mütter bislang häufig nur auf Teilzeitstellen.

Mit dem Vorstoß sollen die Jobchancen und die Aussichten für eine dauerhafte Rückkehr auf den Arbeitsmarkt steigen. Da es deutlich mehr Voll- als Teilzeitstellen gibt, gingen Mütter oft leer aus.

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Kommentare (1)

Wissenschaftlern aus Nürnberg ist es erstmals gelungen sich Vollzeitstellen aus den Rippen zu schneiden.