NACKT OHNE CORONA-SCHUTZ

Hausärzte ziehen aus Protest blank

Mit Nacktfotos der besonderen Art protestieren deutschlandweit Hausärzte für bessere Schutzausstattung in der Corona-Krise.
So sieht der nackte Protest der Hausärzte auf der Aktions-Homepage aus.
So sieht der nackte Protest der Hausärzte auf der Aktions-Homepage aus. Screenshot blankebedenken.org
Neubrandenburg.

Die Hausarzt-Praxen gelten als Speerspitze im Kampf gegen das Coronavirus, werden aber beim Schutz vor den Viren vergessen – das ist die Botschaft eines Online-Protests, zu dem sich bundesweit Hausärzte zusammengeschlossen haben. Sie verweisen mit ihrem Protest auf eine Online-Petition, der sich bis Dienstagmittag bereits über 1500 Menschen angeschlossen hatten, und in der ebenfalls Hausarzt-Praxen besseren Zugriff auf Schutzausrüstung fordern.

So sähen die Hausärzte ohne Schutzkleidung aus

Ihren Protest, für den sie eine eigene Website eingerichtet haben, untermalen die Hausärzte mit Nacktfotos, die sie weitgehend unbekleidet in einer Situtaion in ihrer Praxis zeigen. Ein Hausarzt sitzt nackt am Schreibtisch, ein anderer behandelt unbekleidet einen Patienten. Mit den Fotos wollen die Hausärzte verdeutlichen, was ihrer Meinung nach passiert, wenn den Praxen das wenige Material, das sie noch haben ausgeht.

Denn in die Versorgung mit zentral eingekauften Schutzgütern sind die Praxen in vielen Bundesländern nicht mit einbezogen – auf dem freien Markt können sie die Produkte derzeit aber auch nicht mehr erwerben, klagen die Initiatoren der Petition. Den Hausärzten bleibt daher oft nur das bereits vorhandene Material – oder Schutzausrüstung „Marke Eigenbau”.

Weitere Initiative für besseren Schutz der Hausärzte

Neben den Nacktfotos gibt es auch die Intiative „HausärztInnen sind da”, die unter anderem auf Facebook präsent ist.

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