Die Besatzung eines dänischen Rettungshubschraubers entdeckte den Schiffbrüchigen und zog ihn mit einer Winde aus der Rettungsinsel.
Die Besatzung eines dänischen Rettungshubschraubers entdeckte den Schiffbrüchigen und zog ihn mit einer Winde aus der Rettungsinsel. Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Die "Fritz Knack" nahm die Rettungsinsel auf.
Die "Fritz Knack" nahm die Rettungsinsel auf. Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Kutter gesunken

Hubschrauber rettet deutschen Hochseeangler aus der Ostsee

Der Ausflug eines Hochseeanglers auf der Ostsee endete am Samstag dramatisch. Plötzlich sank der Kutter des Mannes nahe der dänischen Grenze und er saß auf einer Rettungsinsel fest.
Olpenitz

Nachdem sein Kutter auf der Ostsee gesunken war, haben dänische Rettungskräfte einen deutschen Hochseeangler gerettet.

Von einer Rettungsinsel aus habe der Mann am Samstag noch einen ehemaligen Kollegen anrufen und ihm die ungefähre Position im Kleinen Belt nahe den dänischen Inseln Als und Ærø mitteilen können, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit. Der Anruf war kaum zu verstehen. Ein Rückruf war anschließend nicht mehr möglich.

Mehr lesen: Rettungseinsatz – Segler klammert sich an gekentertes Boot

Der Kollege, der heute selbst Seenotretter ist, habe die Rettungsleitstelle der Gesellschaft alarmiert, die ihre dänischen Partner verständigte. Die Besatzung eines dänischen Rettungshubschraubers entdeckte den Schiffbrüchigen und zog ihn mit einer Winde aus der Rettungsinsel.

Mehr lesen: Jetski-Fahrer nach Stunden an Signaltonne gefunden

Anschließend setzte ihn der Helikopter auf dem deutschen Seenotrettungskreuzer „Berlin“ ab, der wie zwei weitere Rettungsschiffe auf dem Weg in das Seegebiet war. Der Rettungskreuzer habe den Mann unverletzt nach Olpenitz bei Kappeln (Kreis Schleswig-Flensburg) gebracht.

Mehr lesen: Ueckermünder Seenotretter holen kranken Segler an Land

Inzwischen sei der Mittfünfziger bereits wieder zu Hause, sagte eine Sprecherin der DGzRS. Ursache des Unglücks sei ein Wassereinbruch in den etwa acht Meter langen Kutter gewesen.

zur Homepage