An Bord einer Maschine der türkischen Fluggesellschaft Pegasus Airlines saß ein Toter. Er hatte Corona.
An Bord einer Maschine der türkischen Fluggesellschaft Pegasus Airlines saß ein Toter. Er hatte Corona. Symbolfoto: Tolga Bozoglu
Auf Reisen verstorben

Im Flugzeug saß ein Toter – er hatte Corona

Ein Mann aus Russland ist während eines Fluges nach Hamburg verstorben. Wer saß in seiner Nähe?
Hamburg

In einem Flugzeug aus Istanbul, das in Hamburg landete, saß ein Toter. Der Mann hatte Corona. Er starb vermutlich während das Fluges. Das berichtet der Fernsehsender RTL unter Berufung auf die Hamburger Gesundheitsbehörde am Montag.

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Bereits am 25. Oktober sei der Vorfall geschehen aber erst jetzt bekannt geworden. Auszuschließen sei, dass der Mann bereits tot war, als er an Bord der Maschine der Airline Pegasus gebracht wurde. Er müsse plötzlich während des Fluges gestorben sein. Nichts weise darauf hin, dass er schon länger tot war.

Fluggesellschaft wusste nichts von der Erkrankung

Es handele sich um einen gebürtigen Russen, der in Schleswig-Holstein gelebt habe. Zusätzlich zu dem Coronavirus solle er mehrere Vorerkrankungen gehabt haben. Der türkischen Fluggesellschaft sei nicht bekannt gewesen, dass der Passagier Corona hat. Inzwischen hätten Gerichtsmediziner das Virus nachgewiesen.Wer eine Flugreise antritt, müsse einen Nachweis über eine Corona-Impfung, eine Genesung oder einen aktuellen Corona-Test vorlegen. Tritt der Fall einer Infektion an Bord doch ein, müsse die Fluglinie eine Kontaktverfolgung zu allen Personen einleiten, die in der selben Reihe oder in den zwei Reihen vor und hinter dem Infizierten gesessen hatten. Zudem müsse geprüft werden, ob Crewmitglieder längeren Kontakt zu dem Infizierten hatten.

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