SCHOCK-VIDEO

▶ Jägerin tötet Katze langsam und qualvoll

Drei Mal schoss eine Frau auf eine Katze in einer Falle. Das Tier lebte immernoch. Die Szenen sorgen bundesweit für Entsetzen. Jäger in Mecklenburg-Vorpommern distanzieren sich von der Tat.
Diese Hauskatze wurde mit mehreren Schüssen getötet.
Diese Hauskatze wurde mit mehreren Schüssen getötet. ZVG
München ·

Ein Schock-Video aus Bayern sorgt nicht nur unter Tierschützern und Katzenbesitzern für Entsetzen. Der Verein Soko Tierschutz hat Bilder veröffentlicht, auf denen eine Jägerin eine Hauskatze mit mehreren Schüssen tötet.

Das Video, vermutlich aufgenommen im Dezember bei Augsburg, beginnt mit einer verängstigten Katze in einer sogenannten Lebendfalle. Eine Frau nähert sich mit einer Pistole und fragt, ob sie dem Tier ins Gesicht schießen soll. Drei Mal schießt die Jägerin auf die eingesperrte Katze. Schwer verletzt springt das Tier im Todeskampf hin und her. Verwundert stellt die Frau fest, dass die Katze nach drei Schüssen noch lebt. Jemand sagt ihr, dass die Munition langsam knapp wird. In der nächsten Szene ist zu sehen, wir die tote Katze am Schwanz weggeschleift wird. Es ist zu sehen, dass sie ein Halsband mit Plakette trägt. Die Tat sorgt bundesweit für Abscheu. Jäger in Mecklenburg-Vorpommern distanzieren sich ausdrücklich von diesem Vorfall.

[Video]

So etwas ist in Jägerkreisen keineswegs normal, sagt Gerd-Olaf Schweder vom Jagdverband Mecklenburg-Strelitz/Neubrandenburg stellvertretend für seine Zunft. Sollte es Probleme mit streunenden Katzen geben, werde immer das Gespräch mit den Besitzern gesucht. Jede Lösung sei besser, als das Tier zu erschießen, und dann noch auf so eine qualvolle Art und Weise. „Dieser Jägerin gehören sofort Waffe und Jagdschein weggenommen”, so die SOKO Tierschutz in einer Pressemitteilung. Nach Angaben von Insidern, die das Video anonym zur Verfügung stellten, hätten die Jäger Jagd auf die Katze gemacht, weil diese für Jagdzwecke ausgesetzte Fasane fressen würde. „Dass eine Katze sterben muss, weil die Jägerin um ihre in Massentierhaltungen gezüchteten, lebenden Zielscheiben fürchtet, zeigt, wie irrsinnig diese Tat wirklich ist.”

Hunderttausende Katzen verschwinden jährlich

Bedauerlicherweise stehe das Schicksal dieser Katze stellvertretend für Hunderttausende Tiere, die jedes Jahr in Deutschland verschwinden. „Die wenigsten Leute wissen, dass die Wälder voll sind mit Lebend- und sogenannten Totschlagfallen und die Opfer und ihr Todeskampf im Geheimen bleiben. Dieses Video zeigt, dass bei der Jagd unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit grausame Tierquälerei geschieht. Diese Menschen sind völlig verroht, inkompetent und außer Kontrolle”, urteilt Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz. Die Gesetzgebung lasse das auch noch zu. „Ab einer Entfernung von 300 Metern von Wohnhäusern gilt praktisch eine Feuer-frei-Zone für Katzen.”

Die Bild am Sonntag zeigte dem Bayerischen Jagdverband die Bilder. Leiterin Severin Wejbora reagierte nach Auskunft der Bild empört. Auf dem Video sei keinerlei Achtung vor der Schöpfung und den Tieren erkennbar. Die Katze hätte im Tierheim abgegeben werden müssen, zumal sie unverkennbar jemandem gehörte. Ähnlich sieht das Gerd-Olaf Schweder, der Jäger in der Mecklenburgischen Seenplatte vertritt. Solche Leute würden die ganze Jägerschaft in Verruf bringen. Er erinnerte an den abgeschnittenen Kopf eines Rehbocks, der vor einigen Tagen bei Groß Nemerow auf einen Pfahl gespießt wurde. Auch hier habe ein sehr schwarzes Schaf seiner Branche sich von einer seiner schlimmsten Seiten gezeigt. Mit streunenden Katzen gebe es in der Region kaum Probleme. Da bereite ihm der Waschbär größere Sorgen. Selbst wenn mal eine Katze zur Gefahr für die Vogelwelt wird, sei erschießen das „allerletzte Mittel”. In Mecklenburg-Vorpommern sei dies 400 Meter von Häusern entfernt erlaubt. „Das kommt aber nicht häufig vor. Wir arbeiten mit der Bevölkerung und den Landwirten zusammen und suchen immer das Gespräch, das ist der Grundtenor in der Jägerschaft.”

Die Soko Tierschutz hat angekündigt, Strafanzeige gegen die Jägerin und alle Anwesenden zu erstatten. Der Vorfall sei „ein Akt der Tierquälerei”. Parallel fordern die Tierschützer „ein sofortiges Verbot der grausamen und unsinnigen Fallenjagd”.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in München

zur Homepage

Kommentare (6)

Auf diese sogenannte Jägerin sollte man ein Kopfgeld aussetzen. Dafür würde ich persönlich nach Bayern fahren. Absolut widerlich dieses Individuum.

Da muss man nicht nach Bayern gucken. Unser Nachbar hat unsere Katze im September in den Rücken geschossen (Luftgewehr). Hat nach Not-OP und wahnsinnigen Schmerzen überlebt und kann inzwischen sogar wieder laufen. Anzeige ist raus. Passiert nur leider nix. Ist halt nur ein Tier...

Wenn man als Jägerin, wegen fehlender Kompetenz und Können, kein freilaufendes und zum Abschuß freigegebenes Wild erlegen kann, muss man sich an unschuldigen und wehrlosen Tieren abreagieren. Man sollte diese "Jäger-Tiere" in dieselbe Situation bringen.

Also ich würde mich gerne um solche Leute kümmern nur leider ist es strafbar sonst würde ich den Leute das selbe leid zu fügen was man den Tiere angetan hat ich wäre dafür das man die hier erwähnten Täter das selbe antun würde ich würde es auch selbst ausführen euch noch allen einen schönen tag und bleibt gesund

Trefferquote unterirdisch 🤦🏼‍♂️
Einmal voll auf die 12, dann lässt die das das nächste Mal.

gehören für mich zur untersten Kategorie Mensch. Auf ein wehrloses gefangenes Tier zu schießen . Das so etwas überhaupt eine Waffe besitzen darf ist nicht nachvollziehbar.