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Krankenpfleger hat positiven Corona-Test nach Impfung

Ein Krankenpfleger in Kalifornien ist nach seiner ersten Corona-Impfung positiv auf das Virus getestet worden. Doch ein Spezialist für Infektionen gibt Entwarnung.
Ein Krankenpfleger im US-Bundesstaat Kalifornien ist eine Woche nach seiner ersten Corona-Impfung positiv auf das Virus getest
Ein Krankenpfleger im US-Bundesstaat Kalifornien ist eine Woche nach seiner ersten Corona-Impfung positiv auf das Virus getestet worden. Sina Schuldt
Sacramento ·

Ein 45-jähriger Krankenpfleger im US-Bundesstaat Kalifornien ist mehr als eine Woche nach seiner Corona-Impfung positiv auf Covid-19 getestet worden. Das berichtete der Sender ABC 10News San Diego am Montag.

Der Krankenpfleger postete am 18. Dezember auf seinem Facebook-Profil, er habe den Pfizer-Impfstoff erhalten. Dem Sender teilte er mit, dass sein Arm einen Tag lang geschmerzt habe, er aber ansonsten keine Nebenwirkungen hatte.

Schutz entwickelt sich erst nach zehn bis 14 Tagen

Sechs Tage später, also an Heiligabend, wurde er krank, nachdem er auf der Corona-Station gearbeitet hatte. Er bekam Schüttelfrost, litt an Muskelschmerzen und Müdigkeit. Er ging zu einer Corona-Teststation und erhielt ein positives Testergebnis am zweiten Weihnachtstag.

Christian Ramers, Spezialist für Infektionskrankheiten in San Diego, sagte dem Sender, dass dieses Szenario nicht unerwartet sei. „Wir wissen von den klinischen Impfstoff-Studien, dass es etwa zehn bis 14 Tage dauern wird, bis man beginnt, Schutz durch Impfstoff zu entwickeln”, sagte Ramers. „Wir glauben, dass diese erste Dosis ungefähr 50 Prozent Schutz gibt, und man benötigt die zweite Dosis, um bis zu 95 Prozent zu erreichen.”

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