HOCHWASSER

Luftbilder zeigen Ausmaß der Katastrophe in Erftstadt

Neue Luftbilder aus dem Rhein-Erft-Kreis zeigen, mit welcher Macht die Wassermassen in Erfstadt (bei Köln) gewütet haben.
dpa
Dieses Foto, das die Bezirksregierung Köln am Freitag über Twitter verbreitete, zeigt das der Ausmaß Über
Dieses Foto, das die Bezirksregierung Köln am Freitag über Twitter verbreitete, zeigt das der Ausmaß Überschwemmungen in Erftstadt-Blessem. Rhein-Erft-Kreis
Ganze Straßenzüge in Erftstadt-Blessem verwandelten sich in reißende Flüsse.
Ganze Straßenzüge in Erftstadt-Blessem verwandelten sich in reißende Flüsse. Rhein-Erft-Kreis
Erftstadt ·

Der Ortsteil Erfststadt-Blessem im Rhein-Erft-Kreis (bei Köln) ist vom Hochwasser infolge Starkregens schwer getroffen worden – beim Einsturz mehrerer Häusern sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. „Es gibt Todesopfer“, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Köln am Freitag. In der Ortschaft war es zu massiven und schnell fortschreitenden Unterspülungen von Häusern gekommen.

Fluss durch den Ort nimmt neuen Lauf

Von der Bezirksregierung verbreitete Luftbilder und Fotos zeigen Erdrutsche von gewaltigem Ausmaß. Häuser wurden mitgerissen und verschwanden. Autos lagen in neu entstandenen riesigen Erdlöchern neben Betonteilen der ehemaligen Kanalisation. Die Erft änderte infolge des Starkregens offenbar ihren Lauf und überschwemmte Straßen und eine Kiesgrube.

Aus den Häusern kämen auch jetzt noch immer wieder Notrufe, hieß es am Freitagmorgen vom Landkreis. Menschen könnten derzeit aber nur mit Booten vom Wasser aus gerettet werden, hatte die Behörde zuvor mitgeteilt. Dazu erschwere ein Gasaustritt die Rettungsarbeiten. Mehrere Pflegeheime würden geräumt.

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Wie viele Menschen vermisst werden, konnte die Sprecherin der Bezirksregierung nicht sagen. Die Situation sei unübersichtlich. Ein Erkundungstrupp des Katastrophenschutzes sei in dem Ort unterwegs. Nach dem extremen Starkregen war der Fluss Erft über die Ufer getreten und hatte Teile des Stadtgebiets überflutet. In mehreren Ortschaften hatte es Evakuierungen gegeben. „Wir durchleben gerade eine Krise, deren Dimensionen heute noch nicht abschätzbar sind“, hatte Landrat Frank Rock (CDU) am Donnerstag gesagt. Bundesweit hat sich die Zahl der Todesopfer bei den Unwettern inzwischen auf über 80 erhöht.

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Kommentare (7)

Man stelle sich vor, das Auspumpen der Keller erfolgt von der Feuerwehr mit Elektropumpen (Stromnetz ist abgeschaltet wegen Gefahr Stromschlag, Kurzschlussbränden) und die Räumpanzer der Bundeswehr und THW fahren elektrisch.

Einen Applaus für den dämlichsten und unsachlichsten Kommentar. 👏 inwiefern ihr Rückständiges Denken den Menschen vor Ort hilft, kein plan. Übrigens als die ersten Automobile und die Eisenbahn fuhr gab es etliche Leute ihren Schlages die unsachlich und angsterfüllt diskutiert hatten. Wären derartige Leute und Sie an der Macht, würden wir noch immer im Mittelalter leben. Vorwärts nimmer Rückwärts immer, ihr Karsten.

Kein Warnsysthem?

Seltsam.

Für C. gibt es so viele Hellseher....

Weil es mehrere Stunden stark regnet, was für ein Warnsystem? Wohin evakuieren, wenn man noch nicht weiß, wo, wann und was Überhand nimmt? Die Toten von Erftstadt waren programmiert, die Bewohner hatten die Häuser verlassen, sind aber zurückgekehrt.

Hallo Ihr,

ich hatte auf FB diesem Hilfeaufruf gestartet und diesem auch unserer Bürgermeisterin in Pasewalk -über FB- gezeigt: https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FRonny.M.1980%2Fposts%2F1742585025937098

Eine Kopie hiervon hat auch das THW in Pasewalk erhaltem. Ich hoffe, wir starten hier eine Hilfsaktion. Und, sobald diese Startet, will ich wissen, wann die erste Tour fährt. Ich will hier dabei sein und mitfahren!!!

Wie ich gerade sehen kann, wird mein eingefügter Linkt falsch überetzt.... na klasse...

andererseits ist diese Kathastrophe eine Summe tragischer Ereignisse und Entscheidungen wie man aus den Nachrichten erlesen kann.
alte Bausubstanz, Versiegelung des Bodens, Nähe der Kiesgrube, ebenerdiges Bauen, keine Auslaufzonen für die Flüsse, Wartung der Rückhaltebecken/Talsperren, leichte Bauweise und und und - schön wenn ein fürsorglicher Staat dann noch ausreichend Rücklagen hat um solchen in Not geratenen Menschen helfen zu können - ohne neue/zusätzliche Schulden machen zu müssen