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Mann am Alexanderplatz in Berlin niedergestochen

Der Alexanderplatz wurde bereits mehrmals Schauplatz blutiger und teilweise tödlicher Angriffe.
Der Alexanderplatz wurde bereits mehrmals Schauplatz blutiger und teilweise tödlicher Angriffe.
Paul Zinken

Binnen weniger Stunden wurden in Berlin mehrere Männer mit Messern attackiert. Der Alexanderplatz war einer der Tatorte – nicht zum ersten Mal.

Erneut sind in Berlin Männer bei Messerattacken schwer verletzt worden. Nahe des Bahnhofs Alexanderplatz wurde ein Mann bei einer Auseinandersetzung niedergestochen. Beamte der Bundespolizei hätten am Donnerstagnachmittag einen Verdächtigen festgenommen, teilte die Polizei mit. Der Schwerverletzte wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Am Tatort wurden Spuren gesichert. Eine Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Weitere Einzelheiten zu den Beteiligten, zum Tathergang und den Hintergründen waren zunächst nicht bekannt.

Bereits in der Nacht zum Donnerstag waren junge Männer bei einer Auseinandersetzung durch Messerstiche verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich am U-Bahnhof Neukölln in der Karl-Marx-Straße. Die Hintergründe seien noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin.

Mehrere Angriffe mit Messern

In den vergangenen Tagen hatte es mehrere Angriffe mit Messern sowie verletzte Menschen gegeben. Am Dienstag war ein 14-Jähriger im S-Bahnhof Alexanderplatz aus einer vierköpfigen Gruppe heraus beschimpft und mit einem Messer attackiert worden. Einer der Täter soll dem Jugendlichen in den linken Arm gestochen haben. Die Polizei nahm später zwei 18-Jährige und einen 15-Jährigen fest.

Am Montagnachmittag verletzte ein 14-jähriger Jugendlicher in Friedrichsfelde einen 16-Jährigen bei einem Streit mit einem Messer lebensgefährlich. Der Täter soll mehrfach auf den anderen eingestochen haben. Ein weiterer Jugendlicher wurde leicht verletzt, als er versuchte, den Streit zu schlichten. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen.

Der Alexanderplatz ist in der Vergangenheit bereits mehrmals Tatort für Messerstechereien gewesen. Der Nordkurier berichtete darüber unter anderem hier: