DDR-Auto

Merkels „Trabi“ kam vor der Wende nicht mehr an

Beim Produktionsbeginn des neuen VW-Autos in Zwickau hat Kanzlerin Angela Merkel über ihre Auto-Vergangenheit in der DDR gesprochen.
dpa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plauderte am Rande ihres Besuchs im VW-Werk Zwickau über ihre automobile DDR-Vergange
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plauderte am Rande ihres Besuchs im VW-Werk Zwickau über ihre automobile DDR-Vergangenheit. Jens Büttner
Einst war in Zwickau der DDR-Wagen Trabant („Trabi”) vom Band gelaufen.
Einst war in Zwickau der DDR-Wagen Trabant („Trabi”) vom Band gelaufen. Wolfgang Thieme (Archiv)
Zwcikau

Zwickau. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einst auf ein Auto aus dem Werk Zwickau gewartet – bevor es geliefert werden konnte, kam aber die Wiedervereinigung dazwischen. „Meine eigene Trabant-Bestellung hat sich zu Zeiten der DDR nicht mehr realisiert“, sagte die Regierungschefin am Montag vor Beschäftigten der heutigen VW-Fabrik. In Zwickau wurde unter anderem der „Trabi“ gefertigt, die sächsische Stadt ist ein traditionsreicher Auto-Standort.

Anfang dieser Woche startete Volkswagen dort die Fertigung seines ersten elektrischen Großserien-Autos ID.3. Zu dessen Produktionsanlauf war neben VW-Konzernchef Herbert Diess und Ministerpräsident Michael Kretschmer auch die Kanzlerin gekommen.

Als in Zwickau der erste offiziell fertiggestellte ID.3 auf die Bühne fuhr, habe sie sich kurz gefragt, ob es sich dabei wirklich um das Premieren-Exemplar handele, scherzte Merkel. Offenbar sei schon ein wenig vorproduziert worden. „Ob es der Erste ist, weiß ich nicht“, sagte die CDU-Politikerin neben einem weißen ID.3. Es gebe doch schon Transporte des Wagens. „Ich habe auf dem Zug schon so viele gesehen.“

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