Mario Barth hielt das Gespräch mit Polizisten und seinen Rauswurf aus dem ICE in einem fast 45-minütigen Live-Video fest, dass er später noch einmal auf Facebook teilte.
Mario Barth hielt das Gespräch mit Polizisten und seinen Rauswurf aus dem ICE in einem fast 45-minütigen Live-Video fest, dass er später noch einmal auf Facebook teilte. Screenshot/Mario Barth/Facebook
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Nach Masken-Streit – Mario Barth wird aus ICE geworfen

In Zügen gilt noch immer eine Maskenpflicht. Auch für Comedians wie Mario Barth. Dieser zeigte nun seinen Rauswurf aus der Bahn live im Netz. War alles nur ein Missverständnis?
Hanau

Dieser Tage war der Comedian Mario Barth im ICE Richtung Frankfurt am Main unterwegs. Doch plötzlich musste er seine Fahrt bereits in Hanau beenden. Hintergrund ist ein Streit mit einem Schaffner über die geltende Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr. Letztendlich zog Barth den kürzeren und wurde durch die Bundespolizei an die Luft gesetzt. Somit musste er die restliche Wegstrecke mit dem Taxi zurücklegen.

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Diesen Rausschmiss übertrug der TV-Star in einem 44-minütigen Live-Video auf Facebook. Er versuchte zwar ruhig zu bleiben und die Geschehnisse ins Komische zu ziehen, aber man merkt trotzdem, dass er den Vorfall alles andere als witzig findet. Und so droht er auch schon im Zug mit rechtlichen Konsequenzen für die Bahn und den betreffenden Schaffner.

Laut Barth wäre er von dem Schaffner in einem sehr schroffen Ton zurechtgewiesen worden, dabei hätte er in dem Abteil, in dem er mit seinen Begleitern saß, lediglich etwas getrunken. Barth spricht auch davon, dass der Schaffner ein Problem mit seiner Person hätte und willkürlich die Entscheidung getroffen hätte, ihn aus dem Zug werfen zu lassen. „Das gibt natürlich eine Konsequenz. Das kläre ich juristisch”, macht der 49-Jährige gegenüber einem Polizisten deutlich. „Ich find's ja ganz geil, aber der Schaden wird mir bezahlt”, versucht er seinen Humor beim Verlassen des Zuges nicht zu verlieren.

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Einige Stunden später teilt der Comedian das ganze Video seines Rauswurfs noch einmal auf seinem Facebook-Account. Unter den über 4700 Kommentaren zum Video ist im Übrigen auch einer der Deutschen Bahn, die zu dem Vorfall folgendes sagt: „Maskenpflicht in unseren Zügen, kennste kennste?”

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