ZOCKER AUFGEPASST

Neues E-Sport- und Gaming-Zentrum in Berlin

Auf 2500 Quadratmetern Zocken und E-Sport: Am 26. März soll in der Nähe des Checkpoint Charlie in Berlin-Mitte ein Laden namens LVL eröffnen.
dpa
Das WM-Finale des Computer-Spiels „League of Legends” im Jahr 2015 in der Berliner Mercedes-Benz-Arena.
Das WM-Finale des Computer-Spiels „League of Legends” im Jahr 2015 in der Berliner Mercedes-Benz-Arena. Paul Zinken
Berlin.

„E-Sport-Turniere werden genauso stattfinden wie Spielevorstellungen oder Communityturniere“, erklärt Inhaber Dorian Gorr. Die Turniere sollen über die Social-Media-Kanäle des Hauses verbreitet werden.

Spielkonsolen und Virtual-Reality-Bereich

In das geplante E-Sport-Zentrum passen etwa 500 Gäste, jährlich rechnen die Macher mit etwa 250.000 Besucherinnen und Besuchern.

Das Haus ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Das Erdgeschoss soll „Casual Fans“ ansprechen – also Menschen, die zwar mit Gaming in Berührung sind, aber nicht jedes Turnier verfolgen. Neben einem Burger-Restaurant gibt es einen Shop, Arcade-Automaten, einen Virtual-Reality-Bereich und Spielkonsolen.

Glaskuppel für E-Sports-Turniere

Das Zentrum des LVL steht im Untergeschoss: eine große, 14 Tonnen schwere Kuppel aus Metall und Glas. Darunter können E-Sportler gegeneinander spielen, ohne Geräusche von außen mitzubekommen. Unter der Kuppel könnten unterschiedliche Disziplinen ausgetragen werden, hieß es. Sogar eine Wand könne man einziehen, um Teams physisch voneinander zu trennen.

League-of-Legends-Liga in Berlin

Berlin gilt als europäisches Zentrum für E-Sport. Unter anderem wird hier die europäische League-of-Legends-Liga LEC ausgetragen. 10 Millionen US-Dollar habe der Betreiber Veritas Entertainment laut Mitteilung bereits eingesammelt, darunter vom Berliner E-Sport-Investor Bitkraft. Weitere Standorte sollen hinzukommen, diskutiert werden New York und São Paulo.

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