Der 17-Jährige zielte mit einer Waffe auf Polizisten in Dortmund. Erst im Nachhinein stellte sich  heraus, dass es sich u
Der 17-Jährige zielte mit einer Waffe auf Polizisten in Dortmund. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte (Symbolfoto). Oliver Killig
Drei Warnschüsse reichten nicht

Polizist schießt Jugendlichem (17) in den Arm

Ein Jugendlicher bedrohte Polizisten mit einer Schreckschusswaffe. Selbst mehrere Warnungen reichten nicht, damit der 17-Jährige aufhört auf die Beamten zu zielen.
dpa
Dortmund

Die Polizei in Dortmund hat einen 17-Jährigen angeschossen, der Beamte mit einer Waffe bedroht haben soll. Er kam mit einer Schusswunde am Arm in ein Krankenhaus, es bestehe aber keine Lebensgefahr, teilte die Polizei am Montag mit. Im Anschluss an den Vorfall stellte es sich heraus, dass es sich um eine Schreckschuss-Waffe gehandelt haben soll, die einer scharfen Waffe ähnlich sei, hieß es. Den Ermittlungen zufolge waren die Beamten am Sonntag nach Hinweisen ausgerückt, wonach der junge Mann mit einer Waffe hantiert und einige Schüsse abgegeben haben soll.

Polizisten gaben drei Warnschüsse ab

Mehreren Aufforderungen der Polizisten, die Waffe fallen zu lassen, sei er nicht nachgekommen. Als er die Waffe auf die Polizisten richtete, gaben diese den Angaben zufolge drei Warnschüsse ab.

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Dann sei er zu einem Parkplatz gerannt und habe wieder auf die Beamten gezielt. Nachdem er auf eine neue Aufforderung zum Niederlegen der Waffe nicht reagiert habe, habe ein Polizist den Schuss abgegeben, der den Mann traf. Die Polizisten leisteten demnach Erste Hilfe. Es solle geprüft werden, ob der 17-Jährige in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werde. Die Polizei Recklinghausen hat die Ermittlungen übernommen.

 

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