POLIZEIGEWERKSCHAFT-CHEF

Rainer Wendt fordert Verbot der „Querdenken”-Demos

Zahlreiche Teilnehmer von Corona-Demonstrationen ignorierten bislang die AHA-Regeln, auch kam es zu Übergriffen auf Beamte. Rainer Wendt fordert deshalb ein Verbot der Demos.
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt will ein Verbot aller „Querdenken“-Demonstrationen
Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt will ein Verbot aller „Querdenken“-Demonstrationen in Deutschland. Carsten Korfmacher
Osnabrück ·

Immer häufiger kommt auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen zu vereinzelten gewalttätigen Übergriffen auf Polizisten. Zahlreiche Teilnehmer halten sich außerdem nicht an Abstandsregeln und Maskenpflicht. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt will deshalb ein Verbot aller „Querdenken“-Demonstrationen in Deutschland.

Lesen Sie auch: Verfassungsschutz beobachtet Querdenker

„Bei diesen Demonstrationen ist der Rechtsverstoß schon vorprogrammiert und findet dauerhaft und zigtausendfach statt, weil die Teilnehmer keine Maske tragen und den Mindestabstand nicht einhalten“, sagte Wendt der Neuen Osnabrücker Zeitung. Man müsse viel rigoroser dagegen vorgehen. Wenn bei solchen Veranstaltungen vorher schon klar sei, dass die Teilnehmer die Auflagen nicht beachten würden, müssten Politik und Justiz dafür sorgen, dass sie nicht stattfänden. Denn sonst müssten die Polizeibeamten sich mit den „Querdenkern“ auseinandersetzen und seien deren Unmut ausgesetzt.

Ausgangssperren für die einen, Demos bis in die Nacht für die anderen

Beamte seien schon häufig bei den Demos angespuckt, beleidigt und angegriffen worden. „Es ist völlig unverständlich, warum solche Demos überhaupt noch genehmigt werden“, so der Polizeigewerkschaftschef. Es sei zudem den Bürgern nicht mehr zu vermitteln, dass auf der einen Seite die Bürger wegen nächtlicher Ausgangssperren um 22 Uhr nach Hause geschickt würden, während gleichzeitig etwa in Berlin am 1. Mai Menschen bis in die Nacht hätten demonstrieren dürfen. „Der Schutz der Nacht ist eine Einladung zu Krawallen.”

Lesen Sie auch: Gewerkschaft: Immer mehr Anfeindungen belasten Polizei

Schon vor Ostern warnte Wendt vor den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. Dort sei die Grundstimmung aggressiv und richte sich teilweise gegen die Polizei als diejenige Institution, die die beschlossenen Regeln durchsetzen müsse. Wendt erklärte da der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Diese Lage ist sehr schwierig, weil manche Menschen fest daran glauben, dass es ein 'Recht auf Widerstand' gegen die Polizei gibt, das eine Befolgung polizeilicher Anordnungen ausschließt.“

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Osnabrück

zur Homepage

Kommentare (9)

Zum Optiker und sein linkes Brillenglas nachschärfen lassen. Aber wahrscheinlich lässt sich der deutsche Schutzmann und die Schutzmannin lieber von der Antifa und Konsorten mit Steinen und Flaschen bewerfen.
Egal ob es der Nazi, der Linksextreme oder jemand ist, der anderweitig radikal und gewalttätig auftritt, wenn Verbot dann für alle diese Pfeifen.

Ach warum verbieten diese Meckerköppe haben bald nix mehr zu meckern wenn Urlaub wied er möglich ist, Geschäfte und Restaurants wieder öffnen etc. Dann wird wieder gegen Ausländer gehetzt. Hauptsache Geifern. Querulantendenker eben.

doch jetz gegen alle hetzt+en,die nicht deiner kranken Meinung zustimmen. Rote Socke eben.

Achso aber du darfst das? Du brauner Hohlkopf mit Murmel im Trichter.

Das ist die Meinung von Rainer Wendt. Das deutsche Volk hat aber dazu eine andere Meinung.

Und die Meinung des deutschen Volkes kennen Sie?

Meine Meinung: Querulantendenkerdemos verbieten. Das sie mit ihrem Napoleon Komplex sich rausnehmen für die gesamte Nation zu sprechen, zeigt ihren Wahn,Arroganz und Egoismus bestens auf.

Am 1 Mai habe ich ganz andere Personenkreise demonstrieren sehen, wo kuscheln wohl der neue Abstand ist. Hier ist wohl eher das Parteibuch Ursache für die Forderung einigen Bürgern dieses Landes Ihre Recht zu verwehren! Wir sind schon DDR 1959 in zwei Jahren haben diese Leute so viel gelogen, dass es keine weiteren Lügen zum untermauern ihrer Lügen mehr gibt, dann gibt's den totalen Willkür Staat!

Dieser anmassender Gewerkschaft-Boss Rainer Wendt fordert ein Verbot von Demonstrationen. Das Recht zu demonstrieren ist ein Grundrecht.

Ein Gewerkschaft-Boss, der so etwas fordern, ist untragbar, vor wenn er der Boss der Polizeigewerkschaft ist.