HUNDE-ATTACKE

Schwangere im Wald tot gebissen

Die Frau (29) ging mit ihrem eigenen Hund im Wald spazieren, traf dort offenbar weitere Hunde. Wenig später fand ihr Freund ihre Leiche.
dpa
Die schwangere Frau ging im Wald spazieren, dort starb sie durch Hundebisse.
Die schwangere Frau ging im Wald spazieren, dort starb sie durch Hundebisse. © yulia-zl18 – stock.adobe.com
Lille.

Der Tod einer Schwangeren, die bei einer Hunde-Attacke starb, sorgt für Entsetzen. Kurz vor der Tragödie in Frankreich hatte die 29-Jährige schwangere Frau ihrem Freund noch eine Nachricht geschickt, erzählte dieser lokalen Medien.

Im Wald fand eine Jagd statt

In der Kurznachricht seiner Freundin habe gestanden, dass sie besorgt wegen vieler Hunde sei. Die junge Frau war am Wochenende in einem Wald in Nordfrankreich mit ihrem eigenen Hund spazieren gewesen. Dort fand gleichzeitig eine Jagd statt.

Freund fand die Leiche

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Frau durch mehrere Hundebisse gestorben, wie französische Medien berichten. Die Behörden nahmen Speichelproben der Jagdhunde, die in dem Wald unterwegs waren. Der Partner des Opfers hatte sich am Sonnabend auf die Suche nach seiner Freundin gemacht. Er entdeckte ihre Leiche.

Wurde sie von Jagdhunden angefallen?

Der französische Jagdverein betonte, dass es beim derzeitigen Stand der Untersuchung keine Beweise für die Beteiligung von Jagdhunden am Tod der Frau gebe. „Unter keinen Umständen sind diese Hunde aggressiv gegenüber Menschen. Im Gegenteil, sie sind sehr liebevoll im Umgang mit Erwachsenen und Kindern“, hieß es.

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