„Astro-Alex” postet von der ISS

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So geht die Sonne im Weltall auf

Alexander Gerst schaut schwebend Fußball. Foto: ESA/Alexander Gerst
Alexander Gerst schaut schwebend Fußball. Foto: ESA/Alexander Gerst
ESA/Alexander Gerst

Freizeit für Alexander Gerst. Also verzaubert uns der Astronaut mit drei Aufnahmen von der ISS. Im Weltall wird WM geschaut und der Sonne nachgesehen.

Ein erster Blick sieht schwarz. Nur in der Mitte schimmert etwas Bläuliches. Das Fantastische: Der Schimmer ist in Wirklichkeit die Erde. Gerade geht die Sonne auf und was noch nicht vom Licht erfasst wird, versinkt im dunklen All. Aufgenommen wurde das Bild aus den Tiefen des Weltraums. Es zeigt den Blickwinkel von Alexander Gerst auf unseren blauen Planeten.

„Horizont. Heute erster freier Tag nach zehn Tagen durcharbeiten. Habe lange überlegt, welches mein erstes Foto aus dem All sein sollte. Als ich diesen Sonnenaufgang gesehen habe, wusste ich die Antwort. Was für ein faszinierender Planet”, twitterte der Astronaut am Sonntag.

 

 

 

„Astro-Alex” befindet sich nun schon fast zwei Wochen im All. An seinem ersten freien Tag konnte er aber nicht nur den Sonnenaufgang fotografieren, sondern verfolgte zugleich das Spiel zwischen Deutschland und Mexiko. Auf einem zweiten Bild sieht man ihn schwebend vor seinem Laptop. Im dazugehörigen Tweet bedankt sich Gerst für die irdischen Grüße von Mats Hummels und lobt die „tolle Leistung” der beiden Teams.

„Das erste Spiel zählt noch als Generalprobe”, meint Alexander Gerst zum Auftritt der Deutschen und er „drücke von der #ISS aus die Daumen fürs nächste Spiel!”

 

 

Neben Fußball-Fieber und Sonnenaufgang postete Gerst noch ein drittes Bild. Es zeigt ihn kopfüber in ein Experiment vertieft. Unter, bzw. über, seinem Kopf liegt eine Deutschland-Fahne ausgebreitet. Doch diesmal geht es nicht um Fußball. Nein, der Stoff der Flagge blockiert die Störreflexe eines Sensors.

Und so konnte das GRASP-Experiment der Franzosen dann doch durchgeführt werden. Gerst kommentierte die Aktion danach als einen Ausdruck „europäischer Freundschaft und Kooperation.”