MASSIVE KREISLAUFPROBLEME

Vater gibt Tochter (16) „Zauberpilze”

Ein 43-Jähriger hat seiner jungen Tochter Drogen gegeben. Als sie massive gesundheitliche Probleme bekam, rief er die Polizei – die seine kleine Drogenplantage fand.
dpa
Die 16-Jährige bekam durch die Drogen ihres Vaters massive Kreislaufprobleme.
Die 16-Jährige bekam durch die Drogen ihres Vaters massive Kreislaufprobleme. © SciePro - stock.adobe.com
Kerpen.

Ein Vater hat mit seiner 16 Jahre alten Tochter sogenannte „Zauberpilze” konsumiert und die Polizei gerufen, als dem Mädchen schlecht wurde. Die 16-Jährige habe massive Kreislaufprobleme entwickelt, hieß es in einer Mitteilung der Polizei von Sonntag. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Der 43 Jahre alte Vater hatte demnach die Pilze, die Psilocybin enthalten und Halluzinationen hervorrufen können, selbst in einem Schrank in seiner Wohnung angebaut und geerntet.

Mehr lesen: Anstieg im Drogengeschäft alarmiert Polizei und Politik

Die Tochter habe die auch „Magic Mushrooms” genannten Pilze lieber mit ihm zusammen ausprobieren sollen, statt diese Erfahrung mit Fremden auf der Straße zu machen, gab er gegenüber der Polizei an. Die Beamten kassierten restliche Pilze ein. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Drogen-Vorfall ereignete sich am Samstagabend in Kerpen.

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Kommentare (3)

und morgen probiert er mit der tochter heroin...besser als mit fremden auf der strasse....g

Und eine liberale Drogenpolitik schützt die Gesellschaft. So hat der Vater eine Tochter im Krankenhaus. Bei heimlichem Konsum, wäre das Mädel jetzt womöglich tot, weil vielleicht kein Krankenwagen gerufen wurde, weil die Beteiligten lieber an sich selbst denken! Kinder und Jugendliche bekommen in jeder deutschen Stadt spätestens in der Schule Kontakt zu allen Drogen. Es gibt keine Argumente für die deutsche Drogenpolitik. Die tödlich wirkende und stark abhängig machende Droge Alkohol gibts an jeder Ecke und das Naturkraut Hanf, an dem noch nie auf der Welt ein Mensch gestorben ist u

.. an dem noch nie auf der Welt ein Mensch gestorben ist."

Stimmt wohl so nicht, Forensiker haben den Tod durch Cannabis von mind. 2 Menschen nachgewiesen.Quelle: Welt.de v. 25.02.2015 Wissenschaftler veröffentlichten ihre Untersuchungsergebnisse
Das in der Öffentlichkeit nicht mehr in der Statistik auftauchen liegt wohl daran, das bei Drogentoten nicht nach der einzelnen Droge unterschieden wird.
Bei Alkohol geht die Anzahl der Toten zurück, ist aber immer noch sehr hoch.