Es wird spekuliert, dass die Kühe den Hund als Wolf deuten und deshalb aggressiv werden. Lino Mirgeler (Symbolbild)
Beim Gassigehen

Vegetarierin von Kuhherde totgetrampelt

Der Halter hatte extra Schilder aufgestellt, die vor den aggressiven Kühen warnen. Es war wohl nicht der erste schlimme Vorfall auf der Weide.
Sussex

Eine 55-jährige Frau ist beim Gassigehen mit ihrem Hund tödlich verunglückt. Wie die britische Zeitung „Daily Mail” berichtet, wurde die Frau am Montag blutüberströmt auf einer Kuhweide in der Grafschaft Sussex aufgefunden. Anwohner hatten demnach eine Stunde lang eine Herzdruckmassage an ihr versucht, die zu dem Zeitpunkt noch geatmet haben soll.

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Das Opfer, das von den Nachbarn als liebevolle Vegetarierin beschrieben wird, ist offenbar von einer 30 Mutterkühen zählenden Herde totgetrampelt worden. Eine Anwohnerin sagte der Daily Mail, der Halter habe extra Schilder aufgestellt, die vor den Kühen mit ihren Kälbern warnen. Es wird spekuliert, dass die Kühe den Hund als Wolf deuten und deshalb aggressiv werden. Zuvor soll bereits Ende Mai ein Mann von den Kühen schwer verletzt worden sein.

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