ZWEI TOTE VOR SYNAGOGE

▶ Video zeigt Todesschützen von Halle

„Amoklage” in Halle: Zwei Menschen sind in Halle getötet worden, die Täter flohen. In einem Video ist ihr Angriff vor einer Synagoge zu sehen.
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Der Bürgermeister von Halle sprach von einer „Amoklage”. Ein Großaufgebot der Polizei rückte an.
Der Bürgermeister von Halle sprach von einer „Amoklage”. Ein Großaufgebot der Polizei rückte an. Sebastian Willnow
Polizisten vor der Synagoge in Halle.
Polizisten vor der Synagoge in Halle. Robert Michael
Bei Schüssen sind in Halle nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden.
Bei Schüssen sind in Halle nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Robert Michael
Polizisten sichern die Umgebung in Wiedersdorf/Landsberg. Neben den Schüssen in Halle hat es auch Schüsse im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg (Saalekreis) gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei.
Polizisten sichern die Umgebung in Wiedersdorf/Landsberg. Neben den Schüssen in Halle hat es auch Schüsse im rund 15 Kilometer entfernten Landsberg (Saalekreis) gegeben. Das bestätigte eine Sprecherin der Polizei. Jan Woitas
Halle.

Die Stadt Halle/Saale spricht nach den tödlichen Schüssen von einer Amoklage. „Im Zusammenhang mit einer Amoklage hat Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand den Stab für Außergewöhnliche Ereignisse einberufen”, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Alle Rettungskräfte der Feuerwehr seien in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Behörde am Mittwoch in Karlsruhe auf Anfrage mit.

In einem Video ist zu sehen, wie ein bewaffneter Mann sich hinter seinem Auto verschanzt und das Feuer eröffnet.

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Hier finden Sie alle Artikel und aktuelle Informationen zu der Attacke in Halle.
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Die Polizei forderte die Menschen in Halle dazu auf, in ihren Wohnung zu bleiben oder sichere Orte aufzusuchen. Einem Bericht der „Bild”-Zeitung kam es im Paulus-Viertel vor der Synagoge zu den Schüssen. Zudem sollen sie eine Handgranate auf den jüdischen Friedhof geworfen haben. Anschließend seien sie mit einem Fahrzeug geflohen, teilte die Polizei mit. Von Dienstag bis Mittwochabend ist Yom Kippur, der höchste jüdische Feiertag.

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Aktualisierung: Nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale deutet nach aktuellen Informationen aus Sicherheitskreisen alles auf einen Einzeltäter hin.
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Kommentare (1)

Es gibt auch ein Photo eines der Täter:

https://pbs.twimg.com/media/EGcKHmzWkAAHWww.jpg:large