Namenswechsel

Warum Sturm „Ignatz” plötzlich „Hendrik II” heißt

Gewarnt wurde vor Sturm Ignatz – doch dann hieß er plötzlich Hendrik. Was steckt hinter dem plötzlichen Namenswechsel?
dpa
Das Sturmtief, das erst als „Ignatz” und später als „Hendrik II” bezeichnet wurde, sorgte fü
Das Sturmtief, das erst als „Ignatz” und später als „Hendrik II” bezeichnet wurde, sorgte für zahlreiche Schäden – hier in der Müritz-Region. Susann Salzmann
Offenbach

Das erste Sturmtief des Herbstes heißt „Hendrik“ – und sorgte damit für einige Verwirrung. Denn neben „Hendrik“ war auch Tief „Ignatz“ wetterbestimmend, zumindest bis Mittwoch, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Deshalb war in den Warnungen zum Unwetter und auch in vielen Berichten darüber zunächst von Sturmtief „Ignatz“ die Rede.

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Der DWD erklärte aber am Donnerstag, in der Nacht habe sich dann ein Teiltief mit Namen „Hendrik II“ hervorgetan – und dieses sei letztlich für den Sturm am Donnerstag verantwortlich gewesen. Der genaue Hergang müsse noch geklärt werden, heißt es beim DWD weiter.

Die Namensgebung bei wetterbestimmenden Tief- und Hochdruckgebieten erfolgt nach einer alphabetischen Liste durch das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. Dazu werden für einen dreistelligen Betrag Patenschaften vergeben. Als nächstes folgt demnach „Jascha“.

 

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