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Wolken verdecken Sternschnuppen-Nacht

So einen perfekten Sternenhimmel wird es im Nordosten nicht geben.
So einen perfekten Sternenhimmel wird es im Nordosten nicht geben.
Marcus Führer

In den nächsten Tagen kündigt sich ein kleiner Sommer an, allerdings ohne starke Hitze. Sternengucker haben in diesem Jahr allerdings Pech.

„Heute Morgen war es in Deutschland kälter als am Morgen des 1. Weihnachtstags 2015. Das muss ein Sommer auch erstmal schaffen“ erklärt Nordkurier-Meteorologe Dominik Jung. Doch ab dem Wochenende übernimmt ein Hoch die Regie und bringt Wärme zurück. Eine hochsommerliche Wetterlage oder gar Hitzewelle vermag aber auch Egbert nicht zu schaffen. Es bleibt dabei: der Sommer 2016 könnte komplett ohne Hitzewelle über die Bühne gehen.

Schon in der kommenden Nacht wird es nicht mehr so kalt, stattdessen sagt der Meteorologe  Wolken und Regen voraus. "Das hat allerdings den Nachteil, dass wir den Höhepunkt der Sternschnuppen in der kommenden Nacht so gut wie nirgendwo sehen können." Nur in Ostbrandenburg bleibt es fast wolkenlos. 

Jedes Jahr Mitte August zieht der Komet 109P/Swift-Tuttle an der Erde vorbei und Trümmerteile gelangen in die Umlaufbahn. Das sind die Perseiden, die ihren Namen aus dem Sternbild Perseus haben und im Nordosten bei klarem Himmel zu sehen sind. Zwischen 23 und 4 Uhr sind sie in dieser Nacht zu sehen.

Wer nur bewölkten Himmel sieht oder wer nicht zu später Stunde draußen frieren will, hat allerdings auch die Möglichkeit, die Perseiden im Livestream zu sehen. Sowohl die US-Raumfahrtbehörde Nasa als auch Hobby-Astronomen übertragen den Sternschnuppenregen aus dem All.